Saison 2011

Saisonabschluss bei den Pirates

Zwei Jugendspieler bayerischer Meister mit den Spiderhawks

(MSt) Mit einem geselligen Grillfest haben die Footballer der DJK Eintracht die Saison in der Verbandsliga abgeschlossen. Eine kurze Trainingseinheit war am vergangenen Samstag die Grundlage für genügend Hunger und Durst. Familie Havel, die sich bei den Heimspielen der harten Jungs um die Verpflegung kümmert, sorgte auch diesmal für ausreichend Kalorien. Gemeinsam mit Cheerleadern und Freunden der Pirates feierte man die verhältnismäßig gute Saison in der Verbandsliga. „Sportlich haben wir nicht ganz erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Wir hätten zwei bis drei Spiele mehr gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Trotzdem haben wir uns immer gut verkauft und sind in der Liga angekommen. Die Organisation um die Mannschaft funktioniert gut, jetzt müssen wir einfach noch weiter Erfahrung sammeln.“, so der scheidende Headcoach Tomas Durkovic. Der macht nach drei Jahren Aufbauarbeit erst einmal Pause, wobei er nach wie vor die Verbandsarbeit der Footballer leiten wird.

Zum Abschied übernahm Durkovic die Ehrungen der MVP’s. Ausgezeichnet wurden Christian Peschl für die Offense, da er zuverlässiger und wichtiger Bestandteil der stark verbesserten Offenseline war. Für die Verteidigung nahm Florian Wolf die Auszeichnung entgegen, der zudem als bester Rookie ausgezeichnet wurde. Für die Specialteams wurde Dominik Peiper ausgezeichnet, der laut Toni Maroth die Vorgaben am Besten umgesetzt hatte.

Besonders hervorgehoben wurden auch zwei Jugendspieler der Pirates. Valentin Pfnür und Nico Liebl wurden mit den Spiderhawks, einer Spielgemeinschaft aus Plattling und Straubing, bayerischer Jugendmeister. „Das soll aber nur ein Anfang sein! Wir wollen unsere eigene Jugendmannschaft in Passau etablieren, sobald wir 15 bis 20 Jugendliche zusammen haben.

Am kommenden Mittwoch ab 18 Uhr werden wir damit beginnen unter der Leitung von Tomas Durkovic die Jugendarbeit zu forcieren. Die Jugendlichen bis 16 Jahre werden die körperlose Flagvariante trainieren, und mit den älteren werden wir Tacklefootball trainieren.“, so Spartenleiter Detlef Passberger. Unterstützt wird die Nachwuchsarbeit im kommenden Jahr durch Footballneigungsgruppen an den Schulen in Neustift, Neuhaus und Schweiklberg. Damit will man erreichen, bereits im kommenden Jahr zwei Jugendmannschaften melden zu können.

Auch für die erste Mannschaft geht es ab dem kommenden Freitag bereits wieder in die Saisonvorbereitung. Der neue Headcoach Anton Maroth wird gemeinsam mit Assistent Andreas Scholler, das bewährte Spielsystem weiterentwickeln und der Mannschaft in den kommenden Monaten Technik und Kondition vermitteln. Für neue Spieler wird zudem eine sogenannte Practice-Squad gebildet, in der die grundlegenden Techniken vermittelt werden sollen ehe Rookies zur Mannschaft stoßen. Damit ist jetzt für Interessierte der richtige Zeitpunkt um ein Pirat zu werden.

Für den Herbst sind dann noch zwei Leistungstest geplant. Für das erste Septemberwochenende sind die Freibeuter noch auf der Suche nach einem Gegner, wohingegen ein Gastspiel bei den Burghausen Crusaders schon fast fix ist.


 

Von den Lions gerissen

Pirates beim 7:52 in Feldkirchen chancenlos

(MSt) Eine Freundschaft zwischen den Piraten der DJK Eintracht und den Löwen aus dem Münchner Vorort wird sich wohl nicht mehr entwickeln. Auch im insgesamt vierten Aufeinandertreffen herrschte von Beginn an eine hitzige Stimmung und am Ende ging der Sieg an die agilen Raubkatzen. Ohne Stammquarterback Andi Walter und Halfback Christian Schneider mussten die Pirates am vergangenen Sonntag zum Tabellenzweiten Feldkirchen reisen.

Nach grandiosem Kickreturn durch Dominik Peiper startete die Offense, die diesmal von Julian Riedlinger ins Feld geführt wurde, ihre erste Angriffsserie bereits in der Hälfte des Gegners. Doch anstatt den Gegner mit der Führung unter Druck zu setzen, schlug der Fehlerteufel zu. Ein Fumble an der gegnerischen 26 Yardlinie beendete jäh den Passauer Angriff. Die Verteidigung der Freibeuter, die auf verschiedenen Positionen umgestellt werden musste, konnte dem wendigen Laufspiel der Löwen nichts entgegen setzen und so sicherten sich die Gastgeber immer wieder neue First-Downs. Nach nur acht Spielzügen erzielten die Hausherren damit den ersten Touchdown. Ein geblockter Punt im nächsten Passauer Drive führte zum 0:13 aus Passauer Sicht. Auch im zweiten Viertel ging die Serie an Missgeschicken auf Seiten der Piraten weiter. Zwei zu kurze Befreiungsschläge und ein weiterer verlorener Fumble sorgten letztendlich für eine deutliche 39:0 Führung der Löwen zur Halbzeit.

Erst in der zweiten Hälfte stellten sich die Freibeuter besser auf die aggressive Spielweise der Gastgeber ein und zahlten dies mit gleicher Münze zurück. Dies führte gleich bei Feldkirchens erster Angriffsserie zu einem Fumble, den Andreas Prager für die Passauer Farben sichern konnte. Julian Riedlinger führte dann über Läufe und Pässe die Offense bis an die gegnerische Endzone, aber wie bereits in der Vorwoche brachte man von der 2 Yardlinie den Ball nicht in die Endzone. Ganz anders die Löwen. Aus ärgster Bedrängnis reichte ein Spielzug um 95 Yards in die Pirates-Endzone zu überbrücken. Ein abgefangener Pass beendete die nächste Serie der Eintracht-Footballer und wieder endete das in einem Touchdown für Feldkirchen. Trotzdem hielten die Piraten zusammen und der nächste Feldkirchner Angriff sollte die Ehrenpunkte für Passau bringen. Ausgangspunkt war ein Quarterbacksack von Felice Vergilio für über 20 Yards Raumverlust, der die Löwen an die eigene fünf Yardlinie zurückdrängte. Im zweiten Versuch verursachte Linebacker Andi Mayer einen Fumble in der Endzone, den Defensekapitän Patrick Moortz zum Ehrentouchdown sichern konnte.

Damit beenden die Pirates ihre erste Saison in der Verbandsliga auf Platz fünf und Coach Tomas Durcovic bleibt die Erkenntnis, dass seiner jungen Mannschaft noch viel an Erfahrung fehlt, aber die Moral und der Kampfgeist intakt sind. Am kommenden Wochenende werden die Footballer intern den Saisonabschluss feiern, ehe sie im September bereits wieder beginnen sich auf die nächste Saison vorzubereiten. Für Interessierte ist das der richtige Zeitpunkt um in diesen dynamischen Sport einzusteigen.

Statistik:

Feldkirchen Lions vs Passau Pirates 52:07 (13:0/26:0/13:0/0:7)

Strafen Feldkirchen: 7 / 55 yds, Passau 8 /75 yds

Turnover Feldkirchen 4, Passau 3

Punkte Passau: Patrick Moortz 6, Manuel Katzlberger 1


Am Ende zu nervoes

Pirates unterliegen in letzter Sekunde Rosenheim mit 21:22

(MSt) Es war ein Spiel, das den Pirates noch lange in Erinnerung bleiben wird. Eigentlich hatte man das Spiel unter Kontrolle, gab die verdiente Führung in den letzten zwei Minuten noch einmal ab, und scheiterte dann an der gegnerischen 3-Yard-Linie an den eigenen Nerven. Aber alles der Reihe nach.

Im ersten Drive des Spiels konnte die Offensline der Eintracht-Footballer ihre Gegner fast nach Belieben kontrollieren. Nach nur sechs Spielzügen hatte man 50 Yards nur mit Läufen überbrückt und Christian Schneider sorgte mit einem weiteren Sweep über 11 Yard für den ersten Touchdown der Partie. Beim Extrapunktversuch wies die gleiche O-Line dann aber eklatante Lücken auf und der Kick wurde geblockt. Die Defense um Kapitän Patrick Moortz knüpfte an ihre Leistung vom vergangenen Wochenende an und schickte den Rebelsangriff nach wenigen Spielzügen wieder vom Feld. Durch den missglückten Puntversuch kam Passau an Rosenheims 32 Yardlinie in aussichtsreicher Position wieder in Ballbesitz. Trotz einer zwischenzeitlichen Holdingstrafe, die die Piraten 10 Yards zurück warf, hatte Quarterback Andreas Walter wenig später an Rosenheims 2-Yardlinie gleich vier Versuche um den nächsten Touchdown zu erzielen. Zweimal scheiterten Laufversuche und ein Pass in die Endzone konnte ebenfalls nicht kontrolliert werden. Im Vierten Versuch entschied sich Coach Tomas Durcovic für den Fieldgoalversuch. Diesmal hielt die Linie und Manuel Katzlberger erhöhte auf 9:0. Im zweiten Viertel verstärkte Rosenheim sein Laufspiel über Fullback Florian Sturm und kam damit letztlich auch zum Touchdown. Die Rebels setzten auf die 2-Punkt Conversion und kamen damit bis auf einen Punkt heran. Nach gutem Kickreturn von Dominik Peiper starteten die Freibeuter ihre nächste Serie bereits an der Mittellinie. Ein weiterer 24 Yard lauf von Fullback Peiper brachte die Piraten wieder bis knapp vor die Rosenheimer Goallinie. Diesmal entschied sich Coach Durcovic im vierten Versuch für einen Lauf über außen und Christian Schneider trug den Ball in die Endzone. Den Kick konnte erneut ein Rosenheimer Linebacker blocken und damit ging es mit der 15:8 Führung in die Pause.

Nach dem Pausentee gelang es der Pirates Defense erneut den Rosenheimer Angriff früh zu stoppen und zwang die routinierte Mannschaft zum Punt. Von der eigenen 36 brauchte es nur einen Spielzug bis in die Endzone. Halfback Julian Riedlinger warf einen weiten Pass auf seinen Bruder Marc, der den Ball dann bis zum Touchdown tragen konnte. Aber wieder vergab Passau die Chance auf den Extrapunkt. Die Rebellen aus Oberbayern konterten aber zu Beginn des letzten Viertels postwendend mit einem Touchdownpass und erneuter erfolgreicher Conversion. Damit war Rosenheim wieder auf fünf Punkte heran. Den nächsten Passauer Angriff konnten sie an der eigenen 36 stoppen, schlugen aber aus dem eigenen Ballbesitz kein Kapital. Doch auch für Andreas Walter und seine Offense hieß es nach vier Versuchen wieder runter vom Feld. Rosenheim variierte sein Spiel nun und kam mit einem Sweep über rechts erneut in die Piratenendzone, doch diesmal ohne Zusatzpunkte. Den Pirates verblieben nun nur 45 Sekunden um nochmals zurückzuschlagen. Mit einem erneuten Halfbackpass schaffte es die Offense bis an die fünf Yardlinie der Rebels. Ausgerechnet jetzt aber fumbelte der sonst so sichere Center und Rosenheim konnte den Ball erobern und damit den Sieg festhalten.

Die drei vergebenen Extrapunkte und zwei vergebene Touchdownchancen kosten die Freibeuter nicht nur dieses dramatische Spiel, sondern auch Tabellenplatz vier, den man durch den direkten Vergleich am Ende der Saison an Erding abgeben muss. Am kommenden Wochenende gegen den Tabellenzweiten Feldkirchen werden die Freibeuter den notwendigen Sieg wohl nur sehr schwer einfahren können.

Statistik:

Passau Pirates vs Rosenheim Rebels 21:22 (9:0/6:8/6:8/0:6)

Punkte Passau: Christian Schneider 12, Mark Riedlinger 6, Manuel Katzlberger 3

 


 

Beste Saisonleistung bringt keine Punkte

Pirates schlagen sich mit 0:26 beim Tabellenführer Landsberg achtbar

(MSt) Nach den jüngsten Ergebnissen von Tabellenführer Landsberg X-press reisten die Passau Pirates als absoluter Außenseiter an den Lech und hatten sich nur zum Ziel gesetzt dort nicht unter zugehen. Die Footballer der DJK Eintracht sollten aber von der Teamleistung her ihr bestes Saisonspiel abliefern und hätten sogar die Chancen gehabt, das Spiel noch enger zu gestalten. Bereits im Eröffnungsdrive führte Passaus Quarterback Andreas Walter seine Offense bis an die gegnerische 10-Yard Linie ehe sie dort von der X-press Defense gestoppt werden konnten. Zwei Tackles für erheblichen Raumverlust ließen im vierten Versuch nur einen Fielgoalversuch zu, der aber aus 37 Yards Entfernung knapp am rechten Pfosten vorbei ging. Im Gegenzug setzte die gut aufgelegte Defenseline der Pirates den neuen Landsberger Spielmacher mächtig unter Druck und zwang den Angriff des Tabellenführers nach wenigen Spielzügen zum Punt. Das Passauer Laufspiel kam diesmal aber nicht ins Rollen und so musste auch Andi Walter nach nur drei Versuchen das Angriffsrecht wieder abgeben. Mit einer konstant guten Defense-Leistung konnte das Laufspiel weiter unter Kontrolle gehalten werden und so endete das Viertel ohne Punkte. Durch einen weiten Reverselauf und einen anschließenden 15 Yard Touchdownpass holte Landsberg aber sofort zu Beginn des zweiten Viertels die Punkte nach. Eine Interception im ersten Versuch brachte sofort wieder den Landsberger Angriff auf das Feld und der Gastgeber baute in der Folge die Führung auf 14:0 aus. Passaus Offense kam über ein „3 and out“ wieder nicht hinaus und ein weiterer Reverse des X-press sorgte für den notwendigen Raumgewinn um erneut in Schlagdistanz zu kommen. Von der 4 Yardlinie aus konnte Passaus Defense den Touchdown zwar zweimal verhindern, aber im dritten Anlauf gelang Landsberg doch der Sprung in die Endzone. Damit lagen die Piraten zur Halbzeit mit 0:20 hinten.

Der erste Landsberger Drive nach der Halbzeit führte dann mit einem langen Pass in die Endzone nochmals zu Touchdown, doch in der Folge wuchs die Passauer Defense über sich hinaus und sollte keine Punkte mehr zulassen. Begünstigt aber auch durch eine wieder verbesserte Offense der Freibeute. Die Ballträger Christian Schneider und Dominik Peiper orientierten sich wieder besser an ihren Vorblockern und trugen den Ball erneut in die Redzone des Gegners. Dann folgten allerdings wieder Tackles im Backfield und Kicker Manuel Katzlberger trat zu seinem zweiten Fieldgoalversuch an. Doch auch aus 42 Yards Entfernung sollte es nicht klappen und der Ball segelte diesmal links am Gestänge vorbei.

Trotz der Niederlage behaupteten sich die Pirates, dank des deutlich besseren Touchdownverhältnisses, auf Tabellenplatz vier und können diesen jetzt am kommenden Sonntag gegen die Rosenheim Rebels auch vorzeitig endgültig sichern. Besonders hervorzuheben war an diesem Nachmittag die Stimmung und Moral im Team. Zu keinem Zeitpunkt gab sich die Mannschaft auf und mit gesamt nur fünf Strafen im Spiel war es eine ausgesprochen faire und disziplinierte Begegnung.

Statistik:

Landsberg X-press vs Passau Pirates 26:0 (0:0/20:0/6:0/0:0)

Strafen: Landsberg: 1/5 yds, Passau: 4/40 yds

Total Yards Offense: Passau 123, Landsberg 279


Böser Ausrutscher

Pirates gehen in Erding mit 13:28 baden

(MSt) Für die Footballer der DJK Eintracht ging es am vergangenen Samstag darum sich Tabellenplatz vier gegen den direkten Rivalen Erding zu sichern. Doch es sollte anders kommen. Die Pirates starteten mit der eigenen Offense und bereits im zweiten Spielzug gelang durch einen Trickspielzug über Julian Riedlinger ein 66-Yard Touchdownpass auf Thomas Reiter. Mit dem Extrapunkt von Manuel Katzberger gingen die Freibeuter damit gleich mit 7:0 in Führung. Als die Defense um Linebacker Patrick Moortz den Erdinger Angriff dann nicht einmal in die Passauer Hälfte gelangen ließ, war man im Passauer Lager schon fast überzeugt, dass man das Spiel kontrollieren könnte. Doch bereits im nächsten Offensespielzug gab Quarterback Andreas Walter durch einen abgefangenen Pass das Angriffsrecht wieder ab. Jetzt hatte sich der Erdinger Angriff auch auf die Passauer Verteidigung eingestellt. Mit konsequentem Laufspiel marschierten die Bullen über das Feld bis in die Passauer Endzone. Durch die 2-Punkt Conversion gingen sie mit 8:7 in Front. Ein „3 and out“ und ein missglückter Punt des Piratenangriffs bescherten Erding wenig später eine hervorragende Feldposition, die man in weitere 8 Punkte ummünzen konnte. Die nächste Angriffserie der Freibeuter verlief viel versprechend. Bis an die gegnerische 8-Yard-Linie hatte sich Andi Walter mit seiner Offense, in der Hauptsache durch Fullback Dominik Peiper, schon vorgearbeitet ehe er mit seiner zweiten Interception die Chance auf Punkte vergab. Doch diesmal war auch die Verteidigung von Coach Tomas Durkovic zur Stelle und eroberte nach vier Spielzügen das Angriffsrecht zurück. Ein langer Reverselauf von Thomas Reiter brachte die Piraten dann erneut in Schlagdistanz, aber ein Personalfoul an QB Walter zwang diesen an die Sideline. Julian Riedlinger als sein Backup ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte mit einem Pass auf seinen Bruder Marc den Anschluss noch vor der Pause. Die zweite Halbzeit war dann allerdings geprägt durch intelligentes Playcalling der Gastgeber. Mit viel Laufspiel kontrollierten sie zum Einen die Uhr und bewegten sich stetig in Richtung Pirates-Endzone. Mit einem 63-Yard-Drive, der fast das gesamte dritte Viertel in Anspruch nahm, erhöhte Erding auf 22:13. Die anschließende Angriffsserie der Passauer Footballer brachte nichts ein und somit setzte Erding sein Konzept weiter um. Diesmal arbeiteten sie sich über 81 Yards bis zum nächsten Touchdown. Julian Riedlinger verblieben weniger als zwei Minuten um das Spiel noch zu drehen. Doch jetzt funktionierte das Passspiel nicht wie gewünscht und es gelang in den vier Versuchen nicht den notwendigen Touchdown zu erzielen. So ließ Erding die verbleibenden Sekunden einfach auslaufen und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Für die Pirates, die damit auf den fünften Platz abgerutscht sind gibt es dennoch noch die Möglichkeit an Erding vorbeizuziehen. Voraussetzung ist allerdings ein Sieg in drei Wochen gegen Rosenheim. Coach Durkovic weiß aber auch, was dazu notwendig ist: „Erding hat sich in den letzten Wochen gesteigert, wir nicht! Wenn ich teilweise mit nur 11 Mann im Training stehe, dann kann die Abstimmung in der Mannschaft nicht stimmen. Die Saison geht jetzt noch vier Wochen. Wenn sich jetzt Jeder am Riemen reißt, dann können wir unser Ziel noch schaffen.“

Statistik:

Erding Bulls vs Passau Pirates 28:13 (7:8/6:8/6:0/6:0)

Strafen: Erding: 12/110 yds, Passau: 8/60 yds

Total Yards Offense: Passau 178, Erding 341

Punkte Passau: Thomas Reiter 6, Marc Riedlinger 6, Manuel Katzlberger 1


 

Gegen Tabellenführer gut verkauft

Pirates unterliegen Landsberg mit 20:51

(MSt). Am Pfingstmontag empfingen die Passau Pirates den Tabellenführer der Verbandsliga Landsberg X-press, die nach verlorenem Münzwurf den Kickoff ausführen mussten. Gleich im ersten Spielzug gelang den Freibeutern die Ãœberraschung. Ein Pass von Slotback Julian Riedlinger wurde von Thomas Reiter gefangen und über 85 Yards in die gegnerische Endzone getragen und versetzte die über 200 Zuschauer gleich in Begeisterung . Mit dem Extrapunkt von Manuel Katzlberger gingen die Piraten mit 7:0 in Führung. Doch der Favorit aus Landsberg hatte gleich die passende Antwort. Mit konsequentem Laufspiel über die Außenseiten erzielten auch die Gäste gleich im ersten Drive die ersten Punkte und gingen dank gelungener 2-Punkt-Conversion mit 8:7 in Führung. Andi Walters Offense wurde im nächsten Versuch früh gestoppt und so kam Landsberg erneut in Ballbesitz. Mit einem Pass über 30 Yards gelang der nächste Touchdown und X-press erhöhte auf 7:14. Ein Fumble kostete die Piraten die Chance aufzuschließen. Im Gegenteil Landsberg nutzte das Momentum des Turnovers zu einem 88 Yard Touchdownpass mit erneut 2 Zusatzpunkten. Jetzt fing sich aber die Passauer Offense wieder und marschierte mit variablem Lauf- und Passspiel über das Feld. Die letzten 2 Yards besorgte dann Dominik Peiper, der als Fullback eingesetzt wurde mit einem Lauf durch die Mitte. Die Extrapunktversuche brachten aber nichts ein und so ging man mit 13:22 in die Halbzeitpause. Nach dem Pausentee musste die Defense um Linebacker Patrick Moortz nach einigen langen Läufen aber erneut den Touchdown zulassen und Landsberg zog weiter auf 13:30 davon. Nachdem das Angriffsrecht zweimal gewechselt hatte, verkürzte Andi Walter mit einem Pass über 13 Yards auf Thomas Reiter auf 20:30. Das letzte Viertel gehörte aber wieder klar den Gästen um Trainer Shahram Fardin. Mit drei weiteren Lauftouchdowns erhöhten sie das Endergebnis auf standesgemäße 51 Punkte. Den Sieg widmeten die Gäste ihrem verstorbenen Quarterback Chris Beckham, der am vergangenen Samstag beerdigt worden war. Für die Pirates um Headcoach Thomas Durcovic blieb die Erkenntnis, dass man sich zwar von Spiel zu Spiel steigert, es für die erfahrenen Teams in der Verbandsliga noch nicht ganz reicht. Hoffnung gibt allerdings, dass noch keine andere Mannschaft gegen Landsberg in dieser Saison drei Touchdowns erzielen konnte und man bis ins letzte Viertel in Schlagdistanz geblieben war. Das Endergebnis in der äußerst fair geführten Partie fiel einen Gästetouchdown zu hoch aus. Die Pirates bleiben trotz der Niederlage auf Rang vier der Tabelle und haben nun drei Wochen Zeit, um sich auf das Duell mit den Erding Bulls vorzubereiten. Dort haben die Piraten am ersten Juliwochenende die Chance sich Platz vier vorzeitig zu sichern.

Statistik:

Passau vs Landsberg 20:51 (7:14/6:8/7:8/0:21)

Strafen: Passau 4/50 yds, Landsberg 2/15 yds

Total Yards Offense: Passau 296, Landsberg 533

Punkte Passau: Thomas Reiter 12, Dominik Peiper 6, Manuel Katzlberger 2

Zuschauer: 227


 

Pirates bereit zur nächsten Schlacht

Passaus Footballer empfangen am Pfingstmontag Landsberg X-press

(MSt). Hohen Besuch hatten die American Footballer der DJK Eintracht am vergangenen Samstag. Oberbürgermeister Jürgen Dupper schaute bei den harten Jungs im Training vorbei um sich selbst ein Bild von den Freibeutern zu machen. Bei dieser Gelegenheit wurde das Stadtoberhaupt als Ehrenmitglied beim Förderverein aufgenommen. Die großzügige Spende des OB wird nun in ein Headset für den Hauptschiedsrichter investiert um die Zuschauer noch besser über das Spielgeschehen informieren zu können. Der sportbegeisterte Dupper zeigte sich in einer kurzen Ansprache sehr erfreut über die Entwicklung bei den Piraten: „Es freut mich, dass diese faszinierende Sportart in Passau wieder aufgeflammt ist. Ich habe schon in den 90er Jahren die Steelers und auch die Uni-Mannschaft der Red Wolves verfolgt. Die Pirates sind ein weiteres überregionales Aushängeschild für unsere Stadt. Nicht nur der Breitensport ist wichtig, sondern jede Sportart, die unserer Jugend eine Heimat bietet.“ Beeindruckt war der OB auch von dem großen Trainerstab und der geleisteten Jugendarbeit. Gerade das Engagement von Linecoach Gerhard Pichler, der in Schweiklberg American Football in der körperlosen „Flag“-Variante als Schulsport anbietet fand lobende Worte, wenngleich Dupper auch einräumen musste, dass neben dem Dreiflüssestadion weitere Passauer Sportstätten aufgewertet werden müssten. Am kommenden Montag wird das Stadion auf Oberhaus wieder zum Footballfeld umgebaut. Dann müssen die Pirates um Headcoach Thomas Durcovic gegen den aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga antreten. Landsberg X-press konnte seine bisherigen zwei Spiele jeweils deutlich gewinnen. Vor gut einer Woche aber dann der große Schock für das Team und ganz Footballbayern. Völlig überraschend verstarb Landsberg Spielmacher Chris Beckham. Daraufhin sagten sie das Spiel vom letzen Wochenende gegen Rosenheim ab. Wie die Mannschaft diesen schmerzlichen Verlust verkraftet hat, muss sich nun am Montag in Passau zeigen. Die Eintrachtler hatten dagegen nach der bitteren Niederlage gegen Feldkirchen genügend Zeit um die kleinen Blessuren auszukurieren und wieder Kraft zu sammeln. Auch ohne Beckham geht Landsberg als Favorit in die Begegnung, doch Andreas Walter und Patrick Moortz wollen ihre jeweiligen Mannschaftsteile richtig einstellen und dem Gegner alles abverlangen. Im Rahmenprogramm treten wieder die Cheerleader der Pirates Brides auf und Fazzo Havel sorgt mit seiner Familie erneut für das leibliche Wohl der Zuschauer. Kickoff zum Spiel ist wie gewohnt um 15 Uhr.


 

Deja vu gegen starke Lions

Pirates mit 7:45 untergegangen

(MSt). Am Sonntagnachmittag hieß es auf Passau Oberhaus wieder Huddle für die Footballer der Passauer Eintracht. Mit den Feldkirchen Lions kam ein Gegner, dem man sich auch im Vorjahr zweimal beugen musste. Auch diesmal gingen die Piraten als Aussenseiter in die Begegnung. Die Arroganz der Münchner Vorstädter wurde bereits mit dem ersten Spielzug deutlich. Nach verlorenem Münzwurf versuchten die Löwen sofort einen Onsidekick, der aber gründlich misslang. So übernahm Quarterback Andreas Walter an der gegnerischen 45 Yardline mit der Offense den ersten Angriff. Bis an die 8 Yardline arbeiteten sich die Pirates vor, bis ein Fumble, der von Feldkirchen erobert wurde die Serie jäh stoppte. Der ehemalige bayerische Jugendmeister spielte aus der Spreadformation sein variables Laufspiel herunter und marschierte über das Feld. Doch kurz vor Passaus Endzone passierte das gleiche Missgeschick. Diesmal eroberten die Pirates den Ball und es ging wieder in die Gegenrichtung. Durch eine Interception und einen weiteren Feldkirchner Fumble wechselte im ersten Viertel noch zweimal das Angriffsrecht ohne dass ein Team Punkte erzielen konnte. Im zweiten Viertel marschierte Passau wieder mit mehreren First Downs über das Feld, wurde aber kurz nach der Mittellinie gestoppt und puntete im vierten Versuch. Ein Reverseplay im dritten Versuch bescherte Feldkirchen satten Raumgewinn und vier Spielzüge später standen die Löwen mit einem neuen ersten Versuch an der 2 Yardlinie. Gleich im ersten Versuch lief der Gästequarterback selbst in die Endzone und brachte die Löwen nach missglücktem Extrapunkt mit 6:0 in Front. Die geschockten Pirates mussten nach vier Versuchen und einem kurzen Punt erneut mit der Defense aufs Feld. Der von Linebacker Patick Moortz angesetzte Blitz verfehlte sein Ziel nur knapp und mit einem 52 Yard Touchdownlauf erhöhten die Lions auf 13:0. Die Löwencoaches wollten nun das Momentum nutzen und ließen erneut einen Onsidekick ausführen. Mit Erfolg. An der 49 Yardline der Piraten setzte die Lionsoffense ihr Lauffeuerwerk fort. Vier Läufe später war man erneut in der Passauer Endzone und erhöhte damit auf 19:0. Nach einem diesmal weiten Kickoff übernahm Andi Walter an der eigenen 19 Yardline, musste aber erneut nach vier Versuchen die Segel streichen. Mit einem Pass über 29 Yards schraubten die Lions das Halbzeitergebnis noch auf 25:0 nach oben.

Die Pirates spielten zwar nach der Halbzeit wieder konzentrierter, konnten zwei weitere Touchdowns der Löwen nicht verhindern. Immer wieder ließ die Verteidigung Läufe von 20 und mehr Yards zu. Doch nachdem die Löwen auf 39:0 weggezogen waren funktionierte auch die Passauer Offense wieder. Mit schönen Läufen über die Aussenseiten, in erster Linie von Runningback Christian Schneider vorgetragen kämpfte sich die Offense bis an die drei Yardlinie der Gegner heran. Nach drei vergeblichen Laufversuchen setzte Quarterback Walter im vierten Versuch alles auf eine Karte und Pass. Völlig frei fand er Thomas Reiter in der Endzone und

sorgte anschließend selbst mit dem Kick für 7 Ehrenpunkte für die heimischen Freibeuter. Die Lions antworteten aber im nächsten Drive mit dem nächsten Touchdown. Wieder war es der Gästequarterback selbst, der mit einem Lauf über knapp 30 Yards selbst den Touchdown sicherte. Den letzten Drive des Spiels führte nun Backupquarterback Julian Riedlinger den Passauer Angriff an und brachte die Offense bis kurz vor die gegnerische Endzone, wurde aber wegen eines Holdings zurückgepfiffen.

Erneut mussten sich die Freibeuter somit den Lions beugen, doch die Leistung der zweiten Halbzeit lässt die Coaches um Thomas Durcovic hoffen, dass man sich doch stetig weiterentwickelt und auch irgendwann gegen solch erfahrene Mannschaften mit Einzelkönnern bestehen kann. Mit der Niederlage fallen die Pirates auf Platz vier in der Verbandsliga zurück. Bis zum Pfingstmontag muss sich die Mannschaft nun sammeln um dann gegen den Tabellenführer Landsberg zu bestehen.

Statistik:

Passau vs Feldkirchen (0:0/0:25/0:14/7:6)

Strafen: Passau 8/80 yds Feldkirchen 3/45 yds

Punkte Passau: Thomas Reiter 6, Andi Walter 1

Zuschauer: 168


 

Individuelle Fehler verhindern Erfolg

Pirates verlieren in Rosenheim mit 19:34

(MSt). Nach dem gelungenen Saisonauftakt mussten die Passau Pirates am vergangenen Sonntag gegen die Rosenheim Rebels antreten. Ein weiteres etabliertes Team in der Verbandsliga Süd, das auf eine mehr als 20-jährige Geschichte zurückblicken kann. Dennoch verlief der Start für die Eintracht-Footballer nach Wunsch. Erneut gewann Kapitän Andreas Walter den Münzwurf und entschied sich gleich den Ball zu nehmen. Bereits der Kick-Return durch Julian Riedlinger brachte die Offense der Passauer an die gegnerische 40 Yard Linie, wo Andi Walter mit dem Angriff übernahm. Nur wenige Spielzüge später erzielte Runningback Christian Schneider mit einem Lauf den ersten Touchdown. Der Kick durch Manuel Katzlberger war ebenfalls gut und die Freibeuter gingen überraschend in Führung. Die Defense um Linebacker Patrick Moortz tat sich anfangs schwer die Läufe von Fullback Michael Funk zu stoppen, bekam dies aber immer besser in den Griff. Rosenheim setzte dann mehr auf die Läufe über außen und Pässe. Dies führte letztlich auch zum verdienten Touchdown. Die Conversion konnte Passau allerdings verhindern und blieb mit 7:6 in Front. Nach dem Wechsel des Angriffsrechts marschierte die Passauer Offense wieder quer über das Feld und mit einem Reverse-Lauf über 20 Yards baute Julian Riedlinger die Führung weiter aus. Diesmal wurde der Kick aber von der schnellen Rosenheimer Verteidigung geblockt. Der nächste Rosenheimer Drive endete mit einem Pass über 17 Yards in der Ecke der Endzone, wo TightEnd Thomas Gallinger seinen Passauer Gegenspielern entwischt war. Erneut stoppte Passau dafür die Extrapunkte und blieb mit einem Punkt in Führung. Ein Fehler beim Kickoff brachte Rosenheim aber sofort wieder in Ballbesitz und am Ende war Gallinger wieder in der Endzone frei und konnte den Ball zur Rebelsführung fangen. Mit fünf Punkten Rückstand ging es dann in die Pause.

Die erste Serie von Rosenheim konnten die Pirates nach der Pause stoppen und kam in aussichtsreicher Feldposition in Ballbesitz. Ruhig führte Andi Walter seine Offense bis zur 10 Yard-Linie. Doch dann folgte ein Fumble, den sich die Rebels eroberten. Im folgenden Drive hatte Passaus Defense mehrfach die Gelegenheit Rosenheim zum Punt zu zwingen, ließ aber immer wieder zum falschen Zeitpunkt Big Plays zu. Das endete mit weiteren 8 Punkten für die Gastgeber. Im letzten Viertel verkürzte Andi Walter mit einem Touchdownpass auf Marc Riedlinger zum zwischenzeitlichen 19:26, so dass man wieder auf einen Touchdown an den Rebels dran war. Die spielten ihren letzten Angriff mit viel Routine herunter und Rosenheims Quarterback Wienczierz hatte alle Zeit der Welt um erneut Gallinger in der Endzone zu finden und den 34:19 Endstand zu markieren.

Am Ende blieb den Pirates die Erkenntnis, dass man mit Rosenheim mithalten kann, wenn die individuellen Fehler minimiert werden können. Mit etwas mehr Konzentration sollten die Pirates am kommenden Sonntag gegen Mitaufsteiger Feldkirchen das Spiel offen gestalten können. Vielleicht gelingt den Eintrachtlern aber mit der Unterstützung der heimischen Fans sogar die Revanche für die beiden Niederlagen im Vorjahr. Der Kickoff zu diesem heißen Match findet um 15 Uhr auf Passau Oberhaus statt.

Statistik:

Rosenheim vs Passau (6:13/12:0/8:0/8:6)

Strafen: Rosenheim: 6/50 yds – Passau 2/20 yds

Punkte Passau: Christian Schneider 6, Julian Riedlinger 6, Marc Riedlinger 6, Manuel Katzlberger 1


 

Gelungener Saisonauftakt der Pirates

Passaus Footballer feiern Familienfest mit 20:10 Sieg über Erding

(MSt). Das Dreiflüssestadion war am Muttertag Austragungsort für den Auftakt der Passau Pirates in die Verbandsliga Süd. Quaterbackneuling Andreas Walter führte seine Mannschaft gleich im ersten Drive mit variablen Lauf- und Passspiel quer über das ganze Feld und sicherte sich immer wieder neue First Downs. Am Ende dieser konzentrierten Vorstellung erzielte Runningback Christian Schneider mit einem Lauf über knapp 12 Yards den ersten Touchdown des Spiels. Den anschließenden Extrapunkt verwandelte Kicker Manuel Katzlberger und brachte die Freibeuter damit mit 7:0 in Front. Die Piratesverteidigung brauchte nur wenige Spielzüge bei Erdings erster Serie um sich auf die Bullen einzustellen und Druck aufzubauen. Trotzdem bewegte sich die gegnerische Offense auch langsam über das Feld. Bei einem Trickspielzug der Erdinger stimmte sie Zuordnung nicht und mit einem Lauf über rund 40 Yards erzielten die Gäste ebenfalls einen Touchdown und sorgten mit dem Extrapunkt für den Ausgleich im ersten Viertel. Die zweite Angriffsserie, die sich ins nächste Quarter zog, brachte Passau erneut bis kurz vor die Endzone der Bulls. Nur drei Yards trennten die Piraten von den nächsten Punkten. Im zweiten Anlauf schaffte es erneut Christian Schneider den Ball in die Endzone zu tragen und sein Team wieder in Führung zu bringen. Mit dem Extrapunkt von Katzlberger erhöhte Passau auf 14:7. Damit war wieder die Verteidigung der Pirates gefordert, die aber in der ersten Halbzeit keine weiteren Punkte der Bulls zuließ. In der zweiten Hälfte war zunächst wieder Erding in Ballbesitz, doch die Defense um Linebacker Patrick Moortz hielt sich erneut schadlos und zwang die Gäste zu einem Punt. Michael Anderson als Puntreturner trug das Ei über 60 Yards in die gegnerische Endzone zurück. Diesmal ging allerdings der Extrapunkt knapp daneben. Damit bauten die Pirates ihre Führung auf 20:7 aus. Das erneute Angriffsrecht der Gäste führte nach wenigen Spielzügen wieder zum Punt und Andreas Walter kam mit seinem Angriff zurück. Nach schönen Pässen auf die Receiver Thomas Reiter und Julian Riedlinger stand man kurz darauf wieder kurz vor der Endzone der Bulls. Doch durch einen der wenigen Fehler, als Christian Schneider eine Ballübergabe nicht kontrollieren konnte und Erding den Ball eroberte, wechselte das Angriffsrecht ohne Punkte. Erding setzte im letzten Viertel jetzt zunehmend auf Pässe und das Backfield um Safety Waldemar Jakubiv war gefordert. Mit einem langen Pass kam Erding bis zur 30 Yard-Line der Pirates, konnte dort aber gestoppt werden. Im vierten Versuch entschieden sich die Bulls für einen Fieldgoal-Versuch, der den Gästen dann auch drei Punkte einbrachte. Durch einen fragwürdigen Onsidekick holten sich die Bullen das Angriffsrecht sofort wieder zurück und so wurden die letzten Minuten noch einmal richtig spannend. Mit der gewohnt sicheren Defense gelang es aber keine weiteren Punkte zuzulassen und so den ersten Sieg in der Verbandsliga zu feiern. Zum Ende des Spiels wurde ein Passauer Footballurgestein offiziell aus der aktiven Laufbahn verabschiedet. Gerhard „Fazzo“ Havel wird sich mir seiner Familie künftig um die Verpflegung und den Fanartikelverkauf bei den Heimspielen kümmern.

Statistik:

Passau – Erding 20:10 (7:7/7:0/6:0/0:3)

Strafen: Passau 6/50 yds Erding 7/75 yds

Punkte Passau: Christian Schneider 12, Michael Anderson 6, Manuel Katzlberger 2

Zuschauer: 531


 

 

Die Passau Pirates spielen 2011 in der Verbandsliga Bayern Süd

Am 23.12.10 hat der AFVBy die Ligaplanung für 2011 herausgegeben. In der Verbandsliga Bayern Süd werden uns nächste Saison folgende Teams gegenüber stehen:

– Erding Bulls

– Feldkirchen Lions

– Landsberg X-press

– Rosenheim Rebels

Der Spielplan befindet sich unter dem Menüpunkt „Gameday“.


 

Letzter Test vor dem Saisonstart !

Am Karsamstag waren wir als Ãœberraschungsgegner der München Rangers in der Sportschule Oberhaching. Die Rangers als einer der Favoriten in der Bayernliga waren dort zu einem mehrtägigen Trainingslager. In einem Scrimmage konnten wir von einem erfahrenen Team noch viel für unseren Auftakt gegen die Erding Bulls lernen. Gegen eine Starke Defense der Rangers konnte diesmal unsere Offense nicht so überzeugen wie zuletzt. Auch die Defense war schwer beschäftigt, konnte aber immer wieder das Spiel der Rangers zerstören und ließ bei 50 Versuchen nur 2 Touchdowns zu und holte sogar einen Defense Touchdown. Danke an die Rangers für ein schönes Spiel und viel Erfolg in der Saison.

26.04.2011 ms

 

2. Test 2011 gegen die Budweis Hellboys

Am vergangenen Samstag, standen wir bereits zum 3. mal den Budweis Hellboys gegenüber. Nach einer gemeinsamen Trainingseinheit gab es ein Trainingsspiel. Die Hellboys hatten wie letztes Jahr wieder Verstärkung durch 4 Spieler der Prag Panthers. Zu Beginn des Scrimmages waren wir etwas nervös, was die Hellboys sofort nutzen konnten. Bereits mit dem 3. Versuch im 1. Drive gelang den Hellboys ein Touchdown mit einer anschließenden erfolgreichen 2 Point Conversion, das waren dann auch die einzigen Punkte des Tages. Die Defense der Pirates konnte danach das Spiel der Hellboys sehr gut lesen und dagegenhalten. Alleine die Defense konnte einen Interception TD und einen Fumble Recover TD erzielen.

Die Offense der Pirates konnte wieder sehr variabel mit Läufen und Pässen das Spiel bestimmen und erzielte dabei 5 Touchdowns.

13.04.2011 MS

 


1. Test 2011 mit Erfolg bestanden!

Zum 1. Freibeuter Duell in Bayern waren wir die Passau Pirates zu Gast bei den Black Pirates Murach in Oberviechtach. Von der gegnerischen 40 Yard Zone spielten die Offense Formationen jeweils 10 Spielzüge. Bereits beim 1. Spielzug gelang unseren Sprintstarken Jamaikaner Michael Anderson sofort ein 40 Yard Touchdown. Auch unsere Neuen Quarterbacks Andi Walter und Julian Riedlinger konnten ihr können zeigen. Die Defense ließ an diesem Nachmittag keinen einzigen Punkt gegen die Black Pirates zu. Hervor zu heben war ein schöner QB Sack von Waldemar Jakubiv. Die Offense konnte mit dem variablen Lauf- und Paßspiel immer wieder die Endzone erreichen. Dank an die Black Pirates für ein faires Scrimmage und viel Erfolg in der Aufbauliga.

28.03.2011 MS