+++ ACHTUNG +++ ACHTUNG +++

Die Passau Pirates sagen aus aktuellem Anlass alle Traininseinheiten aller Abteilungen auf unbestimmte Zeit ab.

Wir haben am 13.03.2020, folgende Mitteilung der Stadt Passau erhalten:

Der Krisenstab der Stadt Passau hat beschlossen, nach dem heutigen Unterrichtsschluss alle städtischen Sportanlagen (Schulturnhallen- Schulfreisportanlagen und Schulhallenbäder, Gymnastikräume und auch die städt. Fußballplätze wegen der Corona-Epidemie ab
sofort und bis auf weiteres für den Trainings- als auch für den Spielbetrieb zu sperren.

In diesem Zusammenhang wird auch darauf hinweisen, dass alle bislang erteilten Genehmigungen zum Ferientraining als gegenstandslos zu betrachten sind!

Dies bedeutet, dass alle Sportteams in Passau (einschließlich den Pirates) den Trainingsbetrieb einstellen müssen.

Mutterverein: DJK-Eintracht Passau

Weiterhin wird bekannt gegeben, dass die geplante Jahreshauptversammlung der DJK-Eintracht Passau am 27. April 2020 abgesagt wurde. Ein Ausweichtermin wird rechtzeitig mitgeteilt.

Super Bowl LIV!

Das Warten hat ein Ende!

Am 02. Februar 2020 findet das größte Sportevent der Welt statt – Der Super Bowl! Aber auch für nicht Football-Begeisterte wird einiges geboten – in der berühmten Halbzeitshow treten dieses Jahr Superstars wie Jennifer Lopez und Shakira auf und reißen die Menge mit ihren atemberaubenden Performances mit.

Ready – Set – Hut! Auch Ihr könnt dabei sein!

Wir laden Euch ein zur ersten und ultimativen Passauer Super Bowl Party im ProLi am Sonntag, den 02. Februar 2020!

Erlebt ein außergewöhnliches Spektakel auf großer Kinoleinwand. Athletische Spieler, spannende Kämpfe, kochende Emotionen – typisches American Feeling. Damit es auch ein Erlebnis für euren Magen wird, gibt es dazu kulinarische Überraschungen!

Interesse geweckt?

Los geht’s um 22:15 Uhr mit freiem Eintritt ganz nach dem Motto: first come, first serve!

Falls euch danach das Football-Fieber gepackt hat, habt Ihr die Möglichkeit, an einem Tryout teilzunehmen. Kommt dazu einfach am 08. Februar 2020 um 13:00 Uhr zum Kunstrasenplatz „Am Döbldobl 10“, um euch selbst auszuprobieren!

Merry Christmas 2019

Ein spannendes Jahr 2019 in der Regionalliga neigt sich dem Ende zu.

Die Passau Pirates bedanken sich für ein tolles Jahr 2019 und wünschen allen Aktiven, Helfern, Fans und Freunden, Sponsoren und Unterstützern Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr.

Die Passau Pirates brauchen Eure Unterstützung.

Wir haben große Ziele für die Zukunft. Wir wollen die bisherige Zuschauerzahl von 450 je Heimspiel noch steigern. Um diese Ziele zu erreichen werden können, brauchen wir Verstärkung! Das Team braucht nicht nur Spieler, sondern auch Unterstützer und Helfer. Wir brauchen den 12. Mann…

Wir suchen Trainer, Betreuer, Physiotherapeuten, Statistiker, Servicekräfte u.v.m.

Möchtest Du die Pirates unterstützen und ein Teil der Pirates-Familie werden, dann kontaktiere uns unter:

Passau Pirates
Kontakt: werner.kavcic@passau-pirates.net
Werner Kavcic
Tel. +49 (0)851 – 314 50

Benötigt werden:

  •   – Physiotherapeut/en: mind. 2 Physiotherapeuten für Heim- bzw. Auswärtsspiele
  •   – Sidelinebetreuer: mind. 2 Betreuer für die Sideline (Unterstützung des Team während der Spiele)
  •   – Gamedaymanager: (Organistaion & Auf-Abbau des Platzequipments etc. bei den Heimspielen)
  •   – Statistiker: Dokumentation der jeweiligen Spielzüge
  •   – Service bei den Heimspielen: mind. 3 Verkäufer bei den Getränken & Fan Ware
  •   – Trainer / Assistenten / Betreuer:
        – Tackle Jugend
        – Flag Jugend

Wir bieten euch:

  •   – Kostenfreie Aufnahme in den Verein DJK Eintracht Passau – Abt. American Football.
  •   – Einladung zu allen Events und Veranstaltungen der Passau Pirates.
  •   – Kostenloses Essen & Trinken an den Heimspieltagen.
  •   – Je Heimspiel je 2 Karten für jedes Spiel der Pirates (Seniors/Youth/Flag-Teams) zur
         persönlichen Verwendung und Weitergabe,
  •   – Mitfahrt im Team-Bus bei Auswärtsspielen.

Außerdem erhalten alle Helfer und Betreuer Teamware-Textilien (Pirates-Crew).

Als Unterstützer des Teams seit Ihr natürlich vollwertiger Teil des Team und werdet auf Teamfotos und Homepage mit unter eurer Aufgabe erwähnt.

2. Tryout 02. November 2019

Werde ein Pirates!

Wir halten am 02.11.2019, auf der Suche nach weiteren zukünftigen Spielern ein zweites Tryout ab.

Das Tryout wird 16:00 bis 18;00 Uhr auf dem Kunstrasen des FC-Passau abgehalten.

Jeder ist herzlich willkommen!

Seid einfach ca. 20 Minuten vor Beginn vor Ort. Nehmt normale Sportkleidung mit.

Bringt Spaß mit!

Mit Engagement, Begeisterung und Trainingsfleiß werdet ihr 2020 in der Bayernliga als Teil der Pirates spielen!

Wir freuen uns auf euch!

Wir wollen euch! Wir brauchen eure Begeisterung!

Kellerduell geht knapp an die Würzburg Panthers

Die Aufholjagd der Passau Pirates im vierten Viertel kommt zu spät um die vielen Turnovers noch zu kompensieren.

Bitter für die Footballer der DJK Eintracht. Sie verlieren nicht nur wichtige Punkte im Abstiegskampf, sondern mit Stefan Lichtenberg auch einen Runningback für den Rest der Saison. Lichtenberg wurde mit einer Fußverletzung während des ersten Viertels vom Feld transportiert. Bis ins letzte Viertel liefen die Pirates dann einem Rückstand hinterher. Erkämpften sich bravourös den Ausgleich und mussten sich dann aber doch mit 45:52 geschlagen geben. Jetzt muss die Mannschaft um Quarterback und Coach Andrew Griffin am nächsten Wochenende bei den Cowboys 2 in München unbedingt gewinnen, um sich die Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga zu wahren.

Bei milden 20 Grad und zwischendurch immer wieder Regenschauer war von Beginn an klar, dass im direkten Duell der beiden aktuell Tabellenletzten der beiden Regionalligastaffeln an diesem Nachmittag viel über den Willen gehen musste. Unter der Leitung von Whitehat Thomas Plendl entschieden sich die Pirates dafür, in der zweiten Hälfte den Ball zu empfangen. Gleich den ersten Drive verwandelte der neue Spielmacher der Panthers Torrance Brown mit einem 9 Yard-Touchdownpass zu Punkten. Nach erfolgreicher 2-Point Conversion gingen die Unterfranken mit 8:0 in Führung. Die erste Angriffsserie der Pirates sollte sich dagegen in die Länge ziehen. Im ersten Play von der Line of Scrimmage verletzte sich Runningback Stefan Lichtenstein schwer am Knöchel. Nur wenig später traf der Notarzt per Helikopter auf dem Feld ein, versorgte den Patienten und ließ ihn mit dem Krankenwagen abtransportieren. Dies stellte für die Passauer natürlich auch einen mentalen Bruch dar. Unmittelbar nach Wiederanpfiff verlor Thomas Beismann das Lederei und brachte Würzburg tief in der eigenen Hälfte wieder in Ballbesitz. Nach einem 3&out konterte Andrew Griffin gleich mit einem 50 Yard Touchdownpass auf Luis Hanssler. Die 2-Point Conversion fing aber Torrance Brown ab und trug sie für zwei weitere Punkte in die Pirates-Endzone zum 6:10. Der nächste lange Drive von Würzburg endete kurz vor der Endzone in einem verlorenen Fumble. Passau kam aber seinerseits nicht über die 50 hinaus und gab dort das Ei im vierten Versuch ab. Ein langer Pass von Brown brachte den Panthers ein First and Goal an der 8. Doch eine starke Defense der Pirates verhinderte am Ende sogar den Fieldgoalversuch. Damit endete dann auch schon das erste Viertel.

Zu Beginn der zweiten zwölf Minuten gelang den Gästen gleich der Block eines Punts und von der 3-Yardlinie ließ sich das Hanselmannteam nicht lange bitten und erhöhte auf 6:17. Die herausragende Athletik von Luis Hanssler gepaart mit der Präzision von Griffin führte aber in nur einem Play gleich wieder zum Anschlusstouchdown. Und der offene Schlagabtausch der Abstiegskandidaten ging unvermittelt weiter. Es folgte ein 75 Yarddrive der Unterfranken zum zwischenzeitlichen 13:24. Dann schlugen die Eintrachtler in Person von Andrew Griffin selbst zurück und waren auf 20:24 dran. Mit dem letzten Drive vor der Halbzeit und einem weiteren Touchdownpass von Brown zogen die Panthers wieder auf 20:31 davon. Auch in der zweiten Hälfte sollte der Kampf mit offenem Visier weitergehen. Passau eröffnete mit einem 17 Yard Fieldgoal. Die Gäste begannen aber auch diesmal dank eines langen Returns von US-Import Antonio Smith bis an die Passauer 9 mit der Ausbeute von 7 Punkten. Die Pirates wieder am Ball und am Drücker. Doch an der Würzburger 20 ein erneuter Fumble und der Verlust des Angriffsrechts.

In der mittlerweile von Strafen gespickten Partie dauerte es bis zum Beginn des letzten Viertels ehe Würzburg mit einem weiteren Lauftouchdown auf 23:45 davonzog. Wer jetzt dachte, die Pirates geben sich auf, sah sich getäuscht. Ein langer Pass auf Luca Barthmann gefolgt vom dritten Touchdownpass auf Hanssler eröffnete die Aufholjagd. Onsidekick, recovert von den Passauern. Pass auf Krauß, Pass auf Hanssler, Touchdown und 2 Punkte durch Griffin selbst und schon waren die Pirates auf 8 Punkte dran. Wieder Onsidekickversuch. Und Frank Art sichert das Ei für die Herren in Lila. Fünf Spielzüge später Passau an der gegnerischen 3 Yardlinie. Lauf durch Beismann, Touchdown und nur noch zwei Punkte zurück. Folgerichtig wieder der Versuch für zwei. Wieder Lauf durch Griffin und neuer Spielstand 45:45 und schon weniger als zwei Minuten auf der Spieluhr. Doch anstatt erneut mit dem Onsidekick die Panthers unter Druck zu setzen entscheiden die Passauer Coaches sich für den tiefen Kick. Zwei tiefe Pässe von Torrance Brown und Würzburg lag wieder mit 7 Punkten vorne. Aber noch waren 1:24 zu spielen. Noch genug Zeit für Andrew Griffin seine Offense nochmal über das Feld zu führen. Jetzt war aber auch der Würzburger Defense klar, was kommen musste. Mit fünf Mann Druck auf den Quarterback, der Rest in die Passverteidigung. Als die Pirates sich bis an die 24 der Panthers gekämpft hatten stand die Gameclock auf Null.

Damit mussten sich die Pirates in dem hochdramatischen Regionalligaduell geschlagen geben. Doch zu tief sollten die Köpfe bei den Freibeutern nicht hängen, denn noch haben sie es selbst in der Hand die Liga zu halten. Drei Spiele haben die Eintrachtler noch vor sich und voraussichtlich reicht ein Sieg aus diesen drei Begegnungen um noch an Burghausen vorbeizuziehen. Die erste Chance dürfte dabei auch die Größte sein. Gegen die Munich Cowboys 2 lieferten sich die Pirates schon im Hinspiel eine Offensivschlacht und eigentlich liegt ihnen auch das Münchner Dantestadion. Um aber den direkten Vergleich gegen die GFL-Reserve zu gewinnen benötigen die Eintrachtler schon mehr als drei Touchdowns.

Kellerduell gegen Dauerrivalen Würzburg

Mit einem Sieg können die Pirates den Klassenerhalt fast sichern

Die Emotionen bei den Passau Pirates sind noch geprägt vom überzeugenden Sieg gegen die Burghausen Crusaders. Und doch müssen sich die Footballer der DJK Eintracht schon wieder voll auf kommenden Sonntag konzentrieren. Dann empfangen die Pirates mit den Würzburg Panthers den Dauerrivalen der letzten Jahre zum Kellerduell in der diesjährigen Regionalliga.

Die Rivalität der beiden Mannschaften kommt nicht von ungefähr. In der Saison 2016, als beide Teams noch in der Bayernliga in unterschiedlichen Staffeln spielten, reisten die Unterfranken zum Playoffhalbfinale nach Passau. Dank der kurzfristigen Rekrutierung von zwei Importspielern zerstörten die Panthers damals die Passauer Aufstiegsparty im Dreiflüssestadion. 2018 gab es dann auf Oberhaus die Retourkutsche für diese Demütigung. Mit einem 35:21 Sieg über Würzburg sicherten sich die Pirates am letzten Spieltag Platz fünf in der Regionalliga und ließen die Mannschaft von Landestrainer Martin Hanselmann noch hinter sich. Der Organisator der größten Trainerfortbildungsveranstaltung in Deutschland, ist unbestritten eine der größten Koryphäen auf seinem Gebiet und wird tief in die Trickkiste greifen um den Abstieg zu vermeiden.

Diese Saison verspricht das emotionsgeladene Duell erneut Spannung pur. Beide Teams stehen im Moment am Tabellenende der jeweiligen Staffel und kämpfen gegen den drohenden Abstieg, der mindestens ein Team aus den beiden Gruppen treffen wird. Ob es einen zweiten Absteiger geben wird, um in der Regionalliga Süd wieder die Sollstärke von sieben Mannschaften zu erreichen, wird sich voraussichtlich erst im November entscheiden. Um sich also diese Chance zu erhalten darf man nicht Letzter der Gesamttabelle werden. Dabei hatten die Würzburger in der Nordstaffel die vermeintlich härteren Gegner und konnten bislang nur das Interconferenceduell mit den Burghausen Crusaders gewinnen.

Somit haben die Panthers in den verbleibenden drei Spielen auch nicht mehr die Chance, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Die Pirates hingegen haben auch nur diesen einen Sieg gegen die Kreuzritter, es aber sogar noch selbst in der Hand in der Südstaffel Platz zwei zu erreichen. Dafür müssen sie allerdings am Sonntag Würzburg schlagen und sich eine Woche später im Münchener Dantestadion gegen die Cowboys2 dann den Playoffplatz erobern.

Dennoch sind die Würzburger leicht favorisiert. Mit US-Quarterback Torrance Brown hat Coach Hanselmann unter der Saison wieder einmal erfolgreich nachgerüstet. Gerade mit Widereceiver Parker Zitzke, ebenfalls US-Amerikaner, scheint sich der Spielmacher glänzend zu verstehen. Unklar ist, ob auch Linebacker Cameron Reynolds mit von der Partie sein wird. Im letzten Spiel gegen Fürstenfeldbruck musste der ehemalige Nürnberger, der für die Laufverteidigung zuständig ist, frühzeitig zum Duschen. Die Sperre von Reynolds könnte die Panthersverteidigung empfindlich schwächen. Sicher im Gepäck haben die Unterfranken zwei alte Passauer Bekannte. Lorenz Gradl, wieder als Runningback unterwegs, trug in der Saison 2012 das lila Trikot der Piraten. Mittlerweile ist er über einen Zwischenhalt in München in der Stadt am Main gelandet. Und Daniel Höppner, zu Landesligazeiten schon bei den Pirates Erfolgsgarant für die Defense. Seit dieser Saison trägt der Niederbayer die Hauptverantwortung für die Verteidigung der Panthers und will natürlich die highscoring Offense von Andrew Griffin möglichst klein halten.

Das könnte aber schwierig werden, denn im Laufspiel haben die Pirates mit Thomas Beismann und Stefan Lichtenstein zwei Waffen, durch die mehr Variablen in den Passauer Angriff gekommen sind. Der Luftangriff sucht mit Receivern wie Luis Hanssler, Sebastian Krauß und Luca Barthmann ohnehin seinesgleichen in der drittklassigen Regionalliga. Mit im Schnitt 38 Punkten pro Spiel führt Passau die Regionalliga im Moment sogar in dieser Statistik an. Allerdings lassen die Eintrachtler im Schnitt auch über 20 Punkte mehr zu als das die Raubkatzen tun.

Der verletzungsbedingte Ausfall von Pascal Höng macht die Aufgabe der Verteidigung auch nicht leichter. Nimmt man nun alle Faktoren auf dem Papier zusammen, dann liegen die Panthers nur hauchdünn vor den Pirates, die aber den Heimvorteil auf ihrer Seite haben. Den Ausschlag könnten damit die Passauer Fans geben. Kaum ein anderer Standort in der Regionalliga Süd kann auf den Rückhalt so treuer und lautstarker Anhänger zurückgreifen. Und auch das Wetter verspricht optimale Rahmenbedingungen für den Sonntagnachmittag.

Im Rahmenprogramm treten erneut die Cheerleader Pirates Brides auf und unterstützen das Team und die Zuschauer auch während des Spiels an der Seitenlinie.

Die Tore zur Sportstätte Oberhaus öffnen für die Zuschauer um 14:00 Uhr.

Pirates mit deutlichem Lebenszeichen

Durch einen überzeugenden 66:21 Erfolg über die Burghausen Crusaders gewinnen die Footballer der DJK Eintracht auch den direkten Vergleich

Für die Passau Pirates begann am gestrigen Sonntag die Rückrunde in der Regionalliga Süd wie die Hinrunde mit dem Ostbayernderby gegen die Kreuzritter aus Burghausen. Zum Saisonauftakt mussten die Eintrachtler eine bittere 56:20 Schlappe einstecken und waren nun auf Wiedergutmachung aus. Nach einer starken Vorstellung auf beiden Seiten des Ledereis gingen die Freibeuter bereits mit einer 45:7 Führung in die Pause und setzten sich am Ende mit 66:21 gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf auch im direkten Vergleich durch. Dies könnte in der Endabrechnung wichtig werden, wenn es um den Absteiger aus der Regionalliga geht. So liegen die Pirates jetzt nur einen Sieg hinter den Salzachstädtern und den können sie bereits kommenden Sonntag gegen die Würzburg Panthers aufholen.

Beim Münzwurf durch Referee Denis Maurer, der zu diesem Derby mit einer 8 Mann-Crew an Offiziellen antrat, entschieden sich die Crusaders für den Ballbesitz zu Beginn der zweiten Hälfte und überließen den Hausherren den ersten Angriff. Dieser verlief für die Passauer noch etwas holprig. Bei einem ausgespielten vierten Versuch erlief Thomas Beismann noch über 25 Yards Raumgewinn aber in der Burghausener Redzone fumbelte Runningbackkollege Stefan Lichtenstein den Ball. Die Gäste aus Burghausen mit ihrem neuen Spielmacher Noah Suszckiewicz bewegten sich dank dessen Improvisationstalent bis tief in die Passauer Hälfte. An der 19 Yardlinie war aber Schluss! Im vierten Versuch verhinderte die Passauer Verteidigung den notwendigen Raumgewinn. Im direkten Gegenzug marschierte die Piratesoffense wieder über das Feld und vollendete diesen Drive mit einem 2-Yard Touchdownlauf von Thomas Beismann. Mit der erfolgreichen 2-Punkt-Conversion durch Matthias von Winnig gingen die Hausherren mit 8:0 in Führung.

Durch einen überraschenden und vor allem erfolgreichen Onsidekick setzten die Pirates gleich nach. Aus 23 Yards Entfernung lief diesmal Stefan Lichtenstein bis in die Endzone und Quarterback Andrew Griffin legte selbst noch 2 weitere Zähler nach. Zu Beginn des zweiten Viertels standen die Kreuzritter also bereits gehörig unter Druck. In der nächsten Serie mussten sie wieder über einen ausgespielten vierten Versuch gehen, diesmal mit Erfolg. Mit einem Touchdownlauf aus 8 Yards Entfernung sorgte der Neuzugang Suszckiewicz selbst für den Anschluss. Die direkte Antwort lieferte aber Passaus Luis Hanssler. Mit einem 92 Yard Kickreturntouchdown und dem anschließenden Kick von Luca Barthmann war die 16 Punkte Führung sofort wiederhergestellt. Und die Pirates setzten nach. Einem 3&out für Burghausen folgte der nächste Touchdownlauf durch Thomas Beismann, diesmal über 37 Yards. Andrew Griffin legte erneut 2 Punkte nach und baute die Führung auf 31:7 aus.

Wieder riskierten die Hausherren den Onsidekick und Defenseliner Frank Art sicherte sich das Leder. An Burghausens 16 war aber diesmal Schluss und die Pirates gaben das Angriffsrecht ab. Im Gegenzug kam Burghausen aber nicht über die Mittellinie hinaus und gaben dort den Ball zurück. Ein weiter Pass auf Alexander Tschovikov bereitete den 9 Yard Touchdownlauf von Stefan Lichtenstein vor. Bei den Kreuzrittern hingegen lief an diesem Nachmittag gar nichts zusammen. Noah Suszckiewicz selbst fumbelte den Ball und Thomas Walter sicherte ihn erneut für das Passauer Angriffsrecht. Diesmal benötigten die Pirates nur einen einzigen Spielzug um vor der Pause nochmals in die gegnerische Endzone vorzustoßen. Ein langer Pass auf Luis Hanssler und dessen Schnelligkeit erledigte den Rest. Beim Stand von 45:7 gingen die beiden Teams in die Halbzeitpause.

Spätestens jetzt war klar, dass es in diesem Spiel nicht mehr um den Sieg, sondern um die Punktedifferenz gehen würde. 36 Punkte Vorsprung hatten die Kreuzritter aus dem Hinspiel zu verteidigen, lagen unter dem Strich also nur zwei Punkte zurück. Die erste Serie im dritten Viertel brachte noch nicht den gewünschten Erfolg, doch wenig später beendete Defensecaptain Andreas Englbrecht durch eine Interception den Passauer Drive. Ein schöner Touchdownpass auf Alexander Obermeier und die Kreuzritter verkürzten auf 45:14 und lagen damit im direkten Vergleich wieder vorne. Dann ein langer Touchdownlauf nach einem Screenpass von Thomas Beismann, doch die gelben Flaggen auf dem Feld verhießen nichts Gutes. Prompt ging es wieder zurück.

Aber die Pirates blieben dran und setzten zu Beginn des letzten Viertels Urgestein Patrick Moortz als Ballträger ein. Und das letzte Viertel sollte die ohnehin schon herausragende Leistung des Defenseliners krönen. Aus 3 Yards tankte sich Moortz mit all seiner Kraft in die Endzone zum nächsten Eintrachttouchdown durch. Durch 2 weitere Punkte von Hanssler zogen die Freibeuter auf 53:14 weg. Und wieder konnte Burghausen im vierten Versuch nicht genügend Boden gutmachen. Mit einem 18 Yardpass fand Andrew Griffin im Gegenzug Sebastian Krauß in der Endzone und erhöhte auf 59:14. Jetzt bewies der neue Spielmacher der Crusaders sein Kämpferherz. Nahezu im Alleingang schloss er den nächsten Drive mit einem 8 Yardlauf in die Passauer Endzone ab und verkürzte den Rückstand auf 38 Zähler.

Damit hatten die Kreuzritter gut zwei Minuten vor dem Ende noch die Chance, das Rennen um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Der Onsidekickversuch aber scheiterte an Thomas Walter, der den Ball für Passau sichern konnte. Die Pirates also wieder in Ballbesitz und ein Firstdown würde genügen um die Uhr auslaufen zu lassen. Doch dazu sollte es nicht kommen. Aus 38 Yards Entfernung hatte Patrick Moortz plötzlich nur noch grün vor sich und lief ungefährdet zum 66:21 Endstand in die Endzone. Ohne Zweifel der Mann des Tages. Mit diesem Sieg und dem Vorteil im direkten Vergleich haben die Pirates den Klassenerhalt nun selbst in der Hand. Aus den verbleibenden vier Begegnungen benötigen sie aber einen Sieg mehr als die benachbarten Burghauser. Selbst an der Reserve der Munich Cowboys können die Eintracht Footballer in zwei Wochen noch vorbeiziehen und sich im Endspurt noch für die Playoffs im Herbst qualifizieren.

Statistik:
Passau Pirates vs. Burghausen Crusaders
66:21 (16:0/29:7/0:7/21:7)
Starfen: Passau 5/50yds, Burghausen 15/140yds
Punkte Passau: Luis Hanssler 14 (TD Pass, TD KR, 2XP), Thomas Beismann 12 (2 TD Run), Sebastian Krauß 12 (2 TD Pass), Patrick Moortz 12 (2 TD Run), Stefan Lichtenstein 6 (TD Run), Andrew Griffin 4 (2 2XP Run), Luca Barthmann 4 (4 XP), Matthias v. Winnig 2 (2XP Run)
Zuschauer: 253

Der Kampf um den Klassenerhalt beginnt

Am Sonntag müssen die Passau Pirates gegen Burghausen punkten

Die Hälfte der Saison in der drittklassigen Regionalliga Süd ist für die Footballer der DJK Eintracht bereits absolviert. Noch immer steht das Team von Trainer und Spielmacher Andrew Griffin ohne Sieg da. Damit ist wieder eingetreten, was die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr eigentlich vermeiden wollte. Den Kampf um den Klassenerhalt. Nun stehen den Passau Pirates die entscheidenden Wochen bevor und der Spielplan beschert auch dem Passauer Publikum einen heißen Juli. Gleich dreimal ist die Sportanlage Passau Oberhaus der Schauplatz für spannende Duelle der Freibeuter, ehe es dann Anfang August nach Nürnberg zum Saisonfinale geht.

Den Auftakt am kommenden Sonntag bildet das Ostbayernderby gegen die Burghausen Crusaders. Diese stehen in der aktuellen Tabelle unmittelbar vor den Passauern, haben aber bereits zwei Siege eingefahren. Zuletzt jedoch hat das Team um Francesco Lanzani eine überraschend deutliche Niederlage gegen die Würzburg Panther hinnehmen müssen. Mit 44:6 kamen die Kreuzritter am Main unter die Räder. Diese dritte Niederlage in Folge war vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie gegen den Letzten der Nordstaffel passierte. Ein Grund war dabei sicherlich, dass die Salzachstädter ihren US-Spielmacher Danny Gordon aus beruflichen Gründen wieder zurück in die Heimat ziehen lassen mussten. Ob bis zum Sonntag hier bereits Ersatz gefunden werden konnte, wird sich erst kurzfristig herausstellen. Mit einem Sieg in Passau könnten sich die Crusaders aber den Klassenerhalt in der Regionalliga sichern und noch in den Kampf um die Playoffplätze eingreifen. Die sind für die Pirates schon jetzt fast nicht mehr zu erreichen. „Wir wollten eigentlich besser in die Saison starten und haben auch in diesem Jahr wieder eine sehr produktive Offense. Allerdings bekommen wir auch zu schnell Gegenpunkte und schaffen zu wenige Turnover.

Trotzdem ist die Moral in der Mannschaft gut und wir arbeiten hart daran uns von Spiel zu Spiel zu steigern.“, so US-Boy Andrew Griffin. Mit 163 erzielten Punkten stehen die Pirates in dieser Regionalligastatistik auf Platz drei im Gesamtklassement. Nur die München Rangers und Landsberg haben bisher mehr Punkte erzielt. Dagegen sind die Eintrachtler aber im Moment Letzter was die zugelassenen Punkte betrifft. Hier sind nicht nur die schmerzhaften Abgänge von Leistungsträgern wie Schneider, Riedlinger und Ochmann der Grund, sondern auch Verletzungen die die Männer um Defensecoordinator Andreas Walter immer wieder zurückwerfen. Am kommenden Sonntag fehlt mit Tobias Gaderbauer auch noch ein Starter auf der Passrusherposition wegen einer Sperre aus dem Spiel bei den München Rangers.

Die Pirates werden von derartigen Stürmen in dieser Saison ordentlich gebeutelt. Auch hinter den Kulissen sind die Eintrachtler weit entfernt von ruhigen Gewässern. Aus privaten Gründen musste der bisherige Spartenleiter Detlef Paßberger sein Amt aufgeben und hinterließ damit große Fußstapfen, die nun von Werner Kavcic und Christoph Sicklinger erst wieder gefüllt werden müssen.

Die Piratesfamilie ist dadurch aber nochmals enger zusammengerückt und will nun mit vereinten Kräften das Schiff auf Kurs halten. Ein wichtiger Punkt dabei ist die U19 Tacklemannschaft, die von Max Kalhofer und Johannes Kurmis geführt wird und mittlerweile ihre ersten Siege einfahren konnte. Unabhängig davon, ob der Klassenerhalt in dieser Saison noch erreicht wird, sind Spieler aus der eigenen Jugend im American Football immer die Basis für erfolgreiche Herrenteams. Auch wenn durch die Universität Passau immer wieder talentierte Rookies zur Mannschaft stoßen, so dauert die fundierte Ausbildung eines Footballers doch mehrere Jahre. Nur mit Disziplin und Kampfgeist werden die Pirates diese, in diesem Jahr, mangelnde Erfahrung kompensieren können. Der Wille ist in jedem Fall da, den Abwärtstrend bei den Crusaders auszunutzen und das Ruder für einen positiven Saisonendspurt herumzureißen.

Die Tore zur Sportanlage Oberhaus werden, wie gewohnt, um 14:00 Uhr öffnen. Bereits vorher können die Fans mit den Pirates Ultras Tailgaten und sich auf das Spiel einstimmen. Für das Auge werden die Pirates wieder von der Cheerleadergruppe Pirates Brides unterstützt und auch für das leibliche Wohl der Fans ist ausreichend gesorgt.

Pirates wollen endlich den ersten Sieg

Auch gegen das Prospect Team der Munich Cowboys hängen die Trauben hoch

Für die Passau Pirates geht es im zweiten Heimspiel der noch jungen Regionalligasaison schon um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Nach den ersten drei Spieltagen steht das ambitionierte Team um Headcoach Andrew Griffin noch ohne Sieg da und muss sich jetzt schon mächtig strecken um einen der begehrten Playoffplätze zu erreichen.

Dieses Ziel möchte bei den Footballern der DJK Eintracht derzeit aber noch keiner aufgeben. Denn auch wenn das Spiel am vergangenen Samstag in Landsberg mit 42:48 verloren ging, so sah der Trainer doch eine enorme Steigerung zu den ersten Spielen: „Ich hab den Film von Samstag angeschaut und das hat viele Sachen, die ich mir Samstag gedacht und gefühlt habe, bestätigt. Wir machen riesige Schritte nach vorn und ich bin sehr stolz auf alle. Als Coaches reden wir viel über Schemata und Techniken und jedes Spiel werden unsere Spieler besser darin, eben jene auszuführen. Jetzt müssen wir noch die individuellen Fehler vermeiden, dann werden wir auch unsere Spiele gewinnen. Ich glaube, dass wir schon letzten Samstag die besseren Deutschen Spieler auf dem Platz hatten.“, so Griffin.

Am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr wird es aber auch darum gehen, die Imports der Munich Cowboys zu kontrollieren. Auch wenn die Cowboys 2 nur der kleine Bruder des traditionsreichen GFL-Teams sind, so sind sie als Aufsteiger beachtlich in die Regionalliga eingestiegen. Zwar starteten sie mit der zu erwartenden deutlichen Niederlage gegen den Vorjahresmeister aus Fürstenfeldbruck, doch schon das nächste Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten Nürnberg ging nur knapp mit 22:26 verloren. Spätestens seit dem 42:30 Sieg am letzten Wochenende gegen den direkten Konkurrenten aus Burghausen sind die Hauptstädter in der Liga angekommen. Die Cowboys 2 profitieren zwar von der großen Cowboys-Familie, sind aber als komplett eigenständiges Team, mit eigenem Coaching-Staff und eigenen Sponsoren, anzusehen. Die gute Jugendarbeit bei den Münchnern und die gute finanzielle Ausstattung erlauben es Headcoach Sebastian Stock, sowohl auf Imports, aber eben auch auf gut ausgebildete Jugendspieler zu setzen. Und gerade die sind natürlich hoch motiviert sich in der dritten Liga zu beweisen und den Sprung ins Deutsche Footballoberhaus zu schaffen.

In Passau zu gewinnen, wird aber trotzdem nicht leicht werden. Die Angriffsformation der Pirates profitiert von der Rückkehr von Runningback Thomas Beismann, der seinem Beinamen Tank in den letzten beiden Spielen bereits wieder alle Ehre gemacht hat. Damit kann sich keine Verteidigung mehr nur um den gefährlichen Passauer Passangriff kümmern, sondern müssen auch Spieler in der Box lassen. Damit ergeben sich zwangsläufig Räume für die Receiver um Sebastian Krauss, Luis Hanssler und Simon Sipple. Zudem kommt noch die Passauer Allzweckwaffe Luca Barthmann, der gerade in engen Situationen den Unterschied ausmachen kann.

Entscheidend wird hier aber sein, dass die Offense den Ball und damit das Angriffsrecht nicht leichtfertig verliert. Vier Turnover standen am vergangenen Samstag zu Buche, was letzten Endes auch den Passauer Sieg verhinderte. Gefordert sein wird auch wieder die Defense um DC Andreas Walter. Auch die war in Landsberg bereits wesentlich besser und zwang den X-press oft zu langen dritten Versuchen. Dann aber passierten die angesprochenen individuellen Fehler. Da war es ein Griff ins Gesichtsgitter, dort der nicht zu Ende gespielte Tackle und schon blieben die Gastgeber doch in Ballbesitz. Hier will Coach Walter ansetzen und das Spiel der Verteidigung endlich durchziehen.

Mit dem starken Passauer Publikum, das sowohl von den Cheerleadern, als auch von den Ultras angepeitscht wird, im Rücken soll dann am Sonntag der Sieg eingefahren werden. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt und auch der Wettergott verspricht ein weitaus angenehmeres Umfeld als noch beim ersten Heimspiel. Die Tore zur Sportanlage Oberhaus werden, wie gewohnt, um 14:00 Uhr öffnen.