Das wird ein heißer Sommer

DJK Eintracht-Pirates treffen in der Regionalliga auf Burghausen, zwei Münchener Teams, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Nürnberg, und Würzburg.

Bereits am vergangenen Wochenende startete für die Passau Pirates die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Ein gemeinsames Mini-Camp mit dem GFL-Team der Kirchdorf Wildcats bedeutete für das Team um Andrew Griffin und Andreas Walter drei große Praxiseinheiten auf Passauer Kunstrasenplätzen. Dazwischen standen die Videoauswertungen und Positionscoaching auf dem Programm. Die hervorragenden Rahmenbedingungen auf den Plätzen am Döbl-Dobl und am Reuthinger Weg stellten zu diesem Zeitpunkt für beide Footballteams eine erste Standortbestimmung dar. Über 70 Spieler und das gesamte Coachingstaff der Teams waren mit den Leistungen hoch zufrieden. „Bis zum Saisonstart Ende April haben wir noch viel Arbeit vor uns. Trotzdem war ich schon sehr zufrieden wie unsere Offense gegen eine GFL-Verteidigung aussah. In der Verteidigung haben wir die Abgänge von Florian Schneider, Julian Riedlinger und Thomas Ochmann zu kompensieren. Das wird noch etwas dauern, aber die Motivation ist hoch und alle ziehen mit.“, so Griffin nach den anstrengenden Einheiten.

Nun wurde auch der Spielplan der diesjährigen Regionalliga Süd veröffentlicht. Die Regionalliga Süd wird in diesem Jahr in zwei Gruppen gespielt, da durch den Rückzug der Nürnberg Rams aus der GFL2 die Liga auf acht Teams angewachsen ist. Weil der Meister dann am Ende der Saison noch gegen die Meister aus den Regionalligen Südwest und Mitte antreten muss, beschränkte der Verband die reguläre Saison auf zehn Spiele.

Die Passau Pirates treffen dabei auf den Vorjahreszweiten München Rangers, die Burghausen Crusaders und Aufsteiger Munich Cowboys 2 in einer Doppelrunde. Gegen die Teams aus der anderen Gruppe wird jeweils nur einmal gespielt. So führen die zwei Auswärtspartien zum Landsberg X-press und am letzten Spieltag zu den Nürnberg Rams. In den beiden zusätzlichen Heimspielen gastieren Meister Fürstenfeldbruck Razorbacks und die Würzburg Panthers auf Passau Oberhaus. Ziel für die Passau Pirates ist es in ihrer Gruppe zumindest zweiter hinter den favorisierten München Rangers zu werden.

Den nervenaufreibenden Abstiegskampf möchten die Eintrachtler in jedem Fall vermeiden. Denn anders als in den Vorjahren werden nach dieser Saison voraussichtlich zwei Teams, nämlich die jeweiligen Gruppenletzten, aus der Regionalliga absteigen. Bis zum Saisonauftakt am 27. April müssen die Pirates daher in erster Linie ihre Verteidigung stabilisieren und die vielen Rookies auf Regionalliganiveau bringen. Hier war im ersten Jahr in der dritten Liga die Achillesferse der Freibeuter. Mit 475 zugelassenen Gegenpunkten war man hier Schlusslicht der Liga. Dabei verloren die Pirates aber vier Spiele mit einem Touchdown oder weniger Differenz. In genau diesen Spielen machen Verteidigung und Specialteams den Unterschied.

Auch für die U19 Jugend der Pirates geht es in diesem Jahr in die erste Tacklesaison. Nach den guten Leistungen der vergangenen Flagsaison geht der Nachwuchs hoffnungsvoll in der Verbandsliga Ost an den Start. Hier trifft das Team um Quarterback Josef Eizenhammer auf die Mannschaften aus Burghausen, Rosenheim, Traunreut und Plattling. Für alle, die hier noch anheuern möchten, findet dazu am 8. März um 18:00 Uhr noch ein Jugend-Tryout in der Dreifachturnhalle in der Neuburger Straße statt.

SPIELPLAN:
Siehe Spielplan 2019

Die Gegner:

Burghausen Crusaders:
in der Regionalliga seit 2015
Trainer: HC Francesco Lanzani, DC Andreas Englbrecht
Imports: ja, Namen n.b.
Bilanz 2018: Platz 4, 4 Siege, 7 Niederlagen
Bilanz gegen Pirates: Regionalliga 2018, 2 Siege
Entfernung: 85 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 51

Fursty Razorbacks:
Regionalliga Süd Meister 2018
Trainer: HC Florian Müller, DC Lukas Schmid
Imports: #1 John Eddy (QB),
Bilanz 2018: Platz 1, 11 Siege, 1 Niederlagen
Bilanz gegen Pirates: 2 Siege, 0 Niederlagen
Mehrfache bayerische Jugendmeister, vierte Saison als GFL Juniors
Entfernung: 215 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 31

Landsberg X-press:
Regionalliga seit 2014,
Trainer: HC Jan Radewald (SH Unicorns)
Imports: Carnelius Smith RB/DB, Marice Sutton (D)
B Lukas Saurwein
Bilanz 2018: Platz 3, 8 Siege, 4 Niederlagen
Bilanz gegen Pirates: 2018 1:1
Entfernung: 250 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 36

München Rangers:
Vizemeister 2018
Trainer: HC David Spitz (Spieler bis 2016)
Imports: Brandon Watkins (QB), Lucky Dozier (S), Gabe Fleming (DE)
Bilanz 2018: Platz 2, 9 Siege, 2 Niederlagen
Bilanz gegen Pirates: 2 Siege, 0 Niederlagen
Entfernung: 195 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 27

Munich Cowboys 2:
Aufsteiger aus der Bayernliga
Trainer:
Imports: n.b.
Bilanz 2018: Platz 1, 12 Siege, 0 Niederlagen
Entfernung: 195 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 75

Würzburg Panthers:
Regionalliga seit 2017
Trainer: HC Martin Hanselmann
Imports: n.b., aber geplant
Bilanz 2018: Platz 6, 4 Siege, 8 Niederlagen
Bilanz gegen Pirates: Bayernliga Playoffs 2016, 1 Sieg
Bilanz 2018 1 Sieg, 1 Niederlage
Entfernung: 325 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 53

Nürnberg Rams:
Absteiger GFL2 (freiwilliger Rückzug)
Trainer: HC Eric Sumner, DC Rob Eliason
Imports: Ronnie Hicks II (DB)
Bilanz 2018: Platz 4, 8 Siege, 6 Niederlagen
Entfernung: 225 km
Rang Deutschland-Ranking f-a : 25

Pirates-Try-Outs am Sonntag in Schalding

Passauer Footballer steigen wieder voll ein

Mit dem 53. Superbowl ging an diesem Montag in den frühen Morgenstunden eine spannende Saison in der nordamerikanischen Profiliga NFL mit dem größten jährlichen Einzelsportereignis zu Ende. Auch wenn das Spiel selbst in erster Linie etwas für eingefleischte Defensespezialisten war, so gab es für die Footballer der DJK Eintracht Passau auch auf Seiten der Offense etwas zu feiern.

Wie bereits in den Vorjahren nutzte die Vorstandschaft um Detlef Paßberger, Christoph Sicklinger und Werner Kavcic die Superbowlparty im Passauer ProLi um die jährlichen Ehrungen für Individualsportler vorzunehmen. Im großen Rahmen wurden Luis Hannsler, Sebastian Schreiner, Luca Barthmann und Ierco de Oliveira ausgezeichnet.

Gleichzeitig stellte das Endspiel der New England Patriots gegen die LA Rams für die Passau Pirates auch den Startschuss in die Saison 2019 dar. Noch steht der Spielplan nicht endgültig fest, aber die Gegner sind zumindest bekannt. Durch den Rückzug der Nürnberg Rams aus der zweitklassigen GFL2 wurde die Regionalliga auf vorübergehende acht Teams aufgestockt. Um zu vermeiden, dass die künftige Meistermannschaft bis zu den Playoffs zu viele der kräftezehrenden Spiele austragen muss, wird in diesem Jahr in zwei Gruppen gespielt. In der Südgruppe treffen die Pirates auf die Burghausen Crusaders, die Munich Cowboys 2 und die München Rangers jeweils in Hin- und Rückspiel. Gegen die anderen vier Teams, Fursty Razorbacks, Nürnberg Rams, Würzburg Panthers und Landsberg X-press, wird jeweils nur eine Heim- oder Auswärtspartie gespielt.

Die Pirates wollen sich gegenüber dem Vorjahr, als sie erst kurz vor dem Saisonende den Klassenerhalt feiern durften, auf alle Fälle steigern und um einen Platz in der Spitzengruppe mitkämpfen.

Dazu bedarf es natürlich auch einer entsprechend üppigen Spielerdecke. Am kommenden Sonntag, 10.02.2019, um 10:00 Uhr haben Interessierte auf dem Kunstrasenplatz des SV Schalding-Heining die Möglichkeit sich in der taktisch geprägten Mannschaftssportart auszuprobieren. Dabei bietet American Football mit seinen vielen verschiedenen Positionen für jeden Sportlertyp eine entsprechende Herausforderung. Unter der fachkundigen Anleitung der Trainercrew um Andrew Griffin kann Mann sich dann bis Ende April noch in die Mannschaft arbeiten.

Die Ehrungen:

Offense MVP
Luis Hannsler

Defense MVP
Julian Riedlinger

Linemen of the Year
Frank Art

Rookie of the Year
Sebastian Krauss

Most Improved Player
Sebastian Schreiner

Special Team Player
Luca Bartmann

Officer of the Year
Ierco Marques de Oliveira

Merry Christmas 2018

Ein spannendes und sehr erfolgreiches Jahr 2018 in der Regionalliga neigt sich dem Ende zu.

Die Passau Pirates bedanken sich für ein tolles Jahr 2018 und wünschen allen Aktiven, Helfern, Fans und Freunden, Sponsoren und Unterstützern Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr.

Pirates-Ref steigt auf

Markus Steiner hat mit der A-Lizenz nun die höchste Lizenzstufe erreicht

Ohne sie geht nichts im American Football und doch fallen sie am Liebsten gar nicht auf. Die Rede ist von den bis zu acht Schiedsrichtern, die die Spiele um das Lederei leiten. Einer, der nun schon seit neun Jahren vornehmlich auf den ostbayerischen Plätzen zu den sogenannten Zebras gehört, ist Markus Steiner. In Passau in erster Linie als Stadionsprecher der Pirates bekannt, steht er von April bis Oktober als Vereinsschiedsrichter aber noch viel öfter auf dem Gridiron.

Am vergangenen Wochenende hat Steiner nun den Sprung in die Elite der Deutschen Schiedsrichterzunft geschafft. Mit dem Bestehen der A-Lizenzprüfung ist nun für ihn der Weg zu Einsätzen in der 1. Bundesliga, der German Football League, und zu internationalen Turnieren offen. Dabei hat „Stanly“, wie er von seinen Freunden seit Jugendtagen genannt wird, erst vor neun Jahren mit dem Pfeifen angefangen. „Football ist eine Leidenschaft, die einen nicht mehr loslässt. Wie wohl die meisten von uns Schiedsrichtern, kam ich über die Gestellungspflicht der Vereine dazu. Bei Gründung der Pirates war ich schon knapp 40, und die Tage meiner Karriere als Aktiver bereits gezählt. Als Schiedsrichter ist man noch mitten drin im Geschehen, kann seine Liebe zum Spiel noch ausleben, es tut aber nicht so lange weh!“, so der frischgebackene A-Lizenzler.

Mehr als 140 Schiedsrichtereinsätze hat er seitdem bestritten, darunter auch zwei Jugendländerturniere, und dazu noch viele Stunden mit Theoriestudium verbracht. Gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen aus Ostbayern und Mentor Thomas Plendl, der als langjähriger GFL-Schiedsrichter die Lerngruppe unterstützte, hat Steiner allein in diesem Sommer über 100 Stunden in die Vorbereitung auf die Prüfung investiert. Und der Aufwand hat sich bezahlt gemacht. Alle drei haben nun die Hürde zu Deutschlands Schiedsrichterelite übersprungen.

Doch jetzt fängt der Lernprozess erst richtig an weiß Steiner: „American Football entwickelt sich ständig weiter. In Deutschland spielen wir nach den NCAA Collegefootballregeln. Die werden jedes Jahr in Teilbereichen verändert um in dem harten Kontaktsport die Sicherheit der Spieler zu verbessern. Das bedeutet für uns einen ständigen Lernprozess und jedes Jahr eine neue Lizenzprüfung.“ Dieses Wissen wird der DJK Eintrachtler ab dem nächsten Frühjahr dann auch an den Schiedsrichternachwuchs weitergeben. Gemeinsam mit Mitstreiterin Cornelia Angermeier wird er im März 2019 den Einsteigerkurs leiten.

Unterdessen stehen die Tacklemannschaften der Pirates schon wieder in der Vorbereitung auf die nächste Regionalligasaison. Zu den über 40 Spielern der Vorsaison kamen nach dem ersten Tryout noch rund 25 Rookies dazu, die den Sport erlernen wollen. Headcoach Andrew Griffin zeigt sich auch von den ersten Trainingseinheiten begeistert: „Wir haben wieder viel neues Talent dazubekommen. Mit den Trainingszeiten auf den Passauer Kunstrasenplätzen haben wir sehr gute Möglichkeiten um lange draußen zu trainieren. Im Februar werden wir wieder mit dem GFL-Team der Kirchdorf Wildcats ein Camp durchführen. Da wollen wir einen Schritt weiter sein als letztes Jahr.“ Bis dahin müssen sich die Fans von American Football vorerst mit den Übertragungen aus der NFL zufrieden geben.

Passverlängerung 2019

21.11.2018

Die Passau Pirates informieren über die Passverlängerungen für das Jahr 2019 wie folgt:

BSO §47:

Der Verein teilt der Passstelle zum 15. Dezember des Vorjahres mit, welche seiner Spielerberechtigungen für die kommende Saison verlängert werden sollen. Eine Zustimmungserklärung des Spielers ist nicht notwendig.

BSO §60:

Zum 15. Dezember können die Vereine die Spielerpässe ihrer bisherigen Spieler mit Wirkung zum 01. Januar des folgenden Spieljahres verlängern. Der Verein hat seine Spieler darüber zu informieren, dass der Verein den Spielerpass verlängern lässt.

Die Spieler welche den bisherigen Verein verlassen, müssen dort als aktiver Spieler bis zum 15. Dezember gekündigt haben. Achtung: Die Kündigung des Spielerpasses entspricht nicht der Kündigung der Vereinsmitgliedschaft! Die Wechselfrist ist vom 01.11. bis zum 31.12. eines Jahres. Alle Wechsel danach bis zum 28.02. des Folgejahres benötigen wieder die Freigabe des abgebenden Vereins. Wechsel nach dem 28.02. führen automatisch zu einer Sperre von 5 Pflichtspielen.

Die Passau Pirates verlängert für die Saison 2019 die Pässe folgender Jugend- und Herrenspieler:

Josef Eizenhammer
Paul Eder
Fabian Preuß
Felix Jordan
Stefan Eßkuchen
Michael Wolf
Lukas Rieger
Alexander Spitzlsperger
David Passberger
Marius Ciupka
Simon Angerer
Simon Bauer
Alvin Ndalo
Matthias Hell
Simon Hell
Simon Pernpeintner
Marius Bittner
Jonas Krug
Dominik Krug
Niklas Schubert
Victor Midavaine
Johannes Pirkl
Maximilian Flieger

Matthias Von Winning
Andreas Pömmerl
Frank Art
Luca Barthmann
Maximilian Kalhofer
Peter Gradinger
Thomas Ochmann
Tobias Gaderbauer
Thomas Beismann
Johannes Kurmis
Andrew Griffin
Daniel Brunner
Luis Hanssler
Tobias Mirwald
Simon Sipple
Tobias Berger
Alexander Tschovikov
Thomas Pommer
Michael Bauer
Max Flaig
Sebastian Krauß
Michael Brandtner
Pascal Höng
Dominik Leutgeb
Florian Stockinger
Sebastian Krems
Simon Stockinger
Ronald Winkler
Wladimir Emmer
Thomas Walter
Sebastian Schreiner
Dominique Desnoes
Manuel Wucherer
Fabian Kellermann
Nhu-Khanh Dam
Jannik Zerbst
Detlef Paßberger

Pirates Flaggies auf Rang 5

Footballer-Nachwuchs muss sich nur dem späteren Meister Fürstenfeldbruck beugen

Für die Flaggies der Passau Pirates war es zu Beginn des Finalturniers erneut das harte Match gegen den Nachwuchs der Fursty Razorbacks. Und wie in den Vorjahren auch, hatten die jungen Freibeuter am Ende gegen die wohl beste Nachwuchsabteilung Bayerns das Nachsehen. Konnte das Team um die Trainer Kalhofer, Beismann und Gradinger die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten, so zogen die Wildschweine in der zweiten Halbzeit merklich das Tempo an und setzten sich am Ende mit 47:26 durch. Damit war für die Passauer erneut der Traum vom Halbfinale geplatzt.

Im Gegensatz zu den Vorjahren ließen die Pirates diesmal aber den Kopf nicht hängen und wollten zumindest die untere Tabellenhälfte gewinnen. Gegen die Bad Tölz Capricorns, die zuvor ihr Viertelfinale gegen Straubing verloren hatten, siegten die Dreiflüssestädter souverän mit 35:19. Dieser Sieg bedeutete das Spiel um Platz 5.

In der Zwischenzeit setzten sich die Razorbacks überragend mit 42:7 gegen Erlangen im Halbfinale durch. Das zweite Halbfinale konnten die Nürnberg Rams dank einer grandiosen Aufholjagd in Hälfte zwei ganz knapp mit 34:31 für sich entscheiden.

Angefeuert von den treuen Pirates Ultras, die wie gewohnt auf Oberhaus für Stimmung sorgten, holten sich die Pirates mit einem 29:18 Sieg über Bad Tölz den fünften Rang.

In den beiden Finalspielen war es wieder Platz Nummer zwei, der das spannendere Spiel sehen sollte. Im Spiel um Platz drei zogen die Straubing Spiders zwar anfangs davon, aber die Erlangen Sharks blieben ihnen immer auf den Fersen. Innerhalb der letzten beiden Spielminuten hätten die Franken das Spiel sogar fast noch gedreht, aber der Hail-Mary-Pass in die Endzone wurde von den Spinnen abgewehrt. So holten sich die Gäubodenstädter am Ende mit einem 24:20 Sieg Platz drei in der Meisterschaft.

Im großen Finale ließen die Razorbacks erneut nichts anbrennen und sicherten sich mit einem souveränen 38:13 Sieg den Meistertitel.

Spartenvorstand Detlef Paßberger war mit der Leistung auf und neben dem Feld sichtlich zufrieden: „Die Mannschaft hat in diesem Jahr nur zwei Spiele verloren. Dass eines davon ausgerechnet im Viertelfinale sein musste, war schon auch etwas Pech. Gegen die anderen Viertelfinalgegner hätten wir eventuell sogar eine Chance gehabt. Trotzdem können wir mit dieser Saison mehr als zufrieden sein.“ Ein ausdrückliches Lob gab es auch von den anderen angereisten Teams für die gute Organisation und Stimmung auf Oberhaus.

Für die Senioren der DJK Eintracht-Footballer steht bereits am kommenden Sonntag das nächste Highlight auf dem Programm. Die „Try-Outs“ für die Saison 2019. Für die Regionalligamannschaft suchen die Pirates wieder Spieler in allen Gewichts- und Schnelligkeitsklassen. Grundvoraussetzung ist nur körperliche Fitness und der Wille Teil der Piratenfamilie zu werden.

Um 10:00 Uhr startet dann das Sichtungsprogramm auf der Sportanlage des SV Schalding-Heining am Reuthinger Weg.

Statistik 21.10.:
Fursty Razorbacks : Passau Pirates 47:26
SG Knights/Grizzlies : Passau Pirates 19:35
Bad Tölz Capricorns : Passau Pirates 18: 29

Resultat:
1. Fursty Razorbacks
2. Nürnberg Rams
3. Straubing Spiders
4. Erlangen Sharks
5. Passau Pirates
6. Bad Tölz Capricorns
7. SG Ansbach/Rothenburg
8. Burghausen Crusaders

Bayernfinale in Passau

Am Sonntag findet auf Oberhaus das Finalturnier im U19 Flagfootball statt. Die Pirates sind als bester Gruppenzweiter dabei.

Am vergangenen Sonntag hat es für den Nachwuchs der Passau Pirates nicht ganz zum Gruppensieg gereicht. In einem heiß umkämpften Match mussten sich die Flaggies den Straubing Spiders mit 29:39 geschlagen geben. Der spätere Gruppensieger setzte sich auch im zweiten Spiel gegen die Kümmersbruck Red Devils erwartungsgemäß klar durch. Gegen die mit einer Rumpfmannschaft angetretenen Oberpfälzer machten die Jungspinnen ebenfalls wieder 39 Punkte. Im letzten Spiel benötigten die Passauer nun ebenfalls einen Sieg gegen die Teufel um sicher den Einzug in das Finalturnier zu schaffen. Dies stellte sich für das Team um die Coaches Max Kalhofer, Thomas Beismann und Peter Gradinger aber nicht schwierig dar. Mit 34:0 schickten auch die jungen Freibeuter die Kümmersbrucker punktlos wieder nach Hause.

Das Finalturnier wird am kommenden Sonntag auf der Schulsportanlage Oberhaus ausgetragen. Ab 10:00 Uhr vormittags treffen sich nun die acht besten Bayerischen Flagmannschaften in dieser Altersklasse um ihren Meister zu küren. Drei der Teams konnten sich in der Vorrunde in den jeweiligen Gruppen klar durchsetzen. So gehen sowohl die Erlangen Sharks, die Nürnberg Rams und auch die Fursty Razorbacks jeweils ungeschlagen in die Viertelfinalspiele.

Nur die Straubing Spiders und die Bad Tölz Capricorns mussten bei ihren Gruppensiegen auch eine Niederlage gegen die Passau Pirates bzw. die Burghausen Crusaders hinnehmen. Diese beiden standen damit als die beiden besten Gruppenzweiten bereits fest. Als letztes Team qualifizierte sich die Spielgemeinschaft aus Franken Knights und Ansbach Grizzlies trotz zweier Niederlagen gegen Erlangen für das Finalturnier.

Diese Begegnung ist dann auch eine der Auftaktbegegnungen, in die die Sharks dadurch als klarer Favorit gehen. Auf zwei Feldern, die beide von der Oberhaustribüne gut einsehbar sind, wird an diesem Sonntag jeweils parallel gespielt. Dazu reisen auch insgesamt zehn Schiedsrichter in die Dreiflüssestadt.

Der Pirates-Nachwuchs bekommt es im Viertelfinale um 11:00 Uhr erneut mit den Fursty Razorbacks zu tun. Bereits im Vorjahr schafften die Flaggies den Sprung ins Finalturnier und mussten sich nach einer Niederlage gegen die Wildschweine dann mit den Platzierungsspielen zufrieden geben. In diesem Jahr, mit der Unterstützung der Pirates Ultras im Rücken, wollen die Pirates den Spieß umdrehen und endlich auch in ein Halbfinale im U19 Flag einziehen.

Statistik 14.10.:
Passau Pirates vs Straubing Spiders 29:39
Straubing Spiders vs Kümmersbruck Red Devils 39:0
Kümmersbruck Red Devils vs Passau Pirates 0:34

Spielplan Sonntag 21.10. Schulsportanlage Passau Oberhaus
10:00 Uhr Erlangen Sharks vs SG Knights/Grizzlies
Nürnberg Rams vs Burghausen Crusaders
11:00 Uhr Fursty Razorbacks vs Passau Pirates
Straubing Spiders vs Bad Tölz Capricorns
12:30 Uhr Playdowns Halbfinalspiele
13:30 Uhr Halbfinalspiele
15:00 Uhr Platzierungsspiele
16:00 Uhr Finale/ Spiel um Platz 3

Der Eintritt ist frei!

Pirates Flaggies auf Kurs

Mit bereits vier Siegen aus vier Spielen hat die Jugend die Qualifikation für das Finalturnier um die Bayerische Meisterschaft schon fast in der Tasche.

Die Sommerpause bei den Passau Pirates war im Vergleich zu den beiden Vorjahren, als für die Seniors im Herbst noch die Playoffs anstanden, sehr ruhig. Doch hinter den Kulissen wurde an der Organisationsstruktur für 2019 und an der Jugend hart gearbeitet. Mit dem ehemaligen Auswahlspieler Max Kalhofer und den Leistungsträgern Thomas Beismann und Peter Gradinger hat sich bei der Jugend ein Trainergespann formiert, das die A-Jugend im nächsten Jahr wieder in eine Tacklesaison führen will.

In diesem Herbst führen sie die unter 19 Jährigen auch durch die Flagsaison im 5 gegen 5, die körperlose Kleinfeldvariante, die aber schneller und variantenreicher ist. Und das bereits mit sehr großem Erfolg. Am ersten Turniertag in Amberg, den Straubing dominieren konnte, hatten die jungen Freibeuter noch spielfrei. Nach jetzt drei gespielten Turnieren stehen die Pirates-Flaggies, vor ihrem Heimturnier am kommenden Sonntag, auf Platz 1 der Tabelle.

Am vergangenen Sonntag wurde das Turnier in der Gäubodenstadt gespielt und gleich die erste Partie hatte es in sich. Die Spiders, seit Jahren eine feste Größe im Niederbayrischen Football, trafen auf die Dreiflüssestädter. In dem heiß umkämpften Match setzte sich Passau dank zweier Safeties in der zweiten Halbzeit knapp mit 22:18 gegen den körperlich überlegenen Favoriten durch. Nach einer kurzen Pause ging es dann für die Mannschaft um Quarterback Josef Eizenhammer im zweiten Spiel gegen die Amberg Mad Bulldogs. Nach einer überdeutlichen 35:0 Halbzeitführung ließen es die Pirates dann ruhig angehen und brachten auch den zweiten Sieg locker über die Zeit.

Mit 8:0 Punkten vor dem letzten Spieltag ist damit der Pirates Jugend der Einzug in das Finalturnier fast nicht mehr zu nehmen. Im letzten Turnier, das am kommenden Sonntag ab 11:00 Uhr auf Passau Oberhaus stattfinden wird, will die Mannschaft aber noch mehr: den Gruppensieg und damit eine bessere Ausgangssituation für das Finalturnier als in den letzten Jahren. Dazu müssen sie gleich im ersten Spiel die Straubing Spiders erneut bezwingen oder mit weniger als vier Punkten Unterschied verlieren. Die Kümmerbruck Red Devils, der dritte Turnierteilnehmer an diesem Spieltag, hat nur noch eine rechnerische Chance aufs Weiterkommen. Die jungen Teufel benötigen dazu zwei Siege und die gleichzeitige Schützenhilfe von Passau um noch auf Rang zwei in der Tabelle vorzurücken. Dies würde wahrscheinlich aber dennoch nicht für den Finaleinzug reichen, da nur die drei besten Zweitplatzierten aus den fünf Gruppen weiterkommen.

Auch bei den Seniors meldeten die Verantwortlichen kurz vor der jährlichen Spartenhauptversammlung die wichtigsten personellen Rahmenbedingungen. Mit dem US-Amerikaner Andrew Griffin bleibt den Pirates der Spielmacher und Lenker hinter der erfolgreichen Offensemaschinerie erhalten. „Hier in Passau habe ich die Möglichkeit an der Entwicklung der Pirates teilzuhaben, etwas zu tun, was mich jeden Tag fasziniert und noch weiter mit diesen tollen Menschen in dieser Stadt zusammenzuwachsen.“ , liegt der Fokus von Griffin, auch für die Zukunft in Niederbayern.

Auf der anderen Seite des Balles wird Andreas Walter die Geschicke der Defense leiten. Der Coach, der die Pirates bereits vor zwei Jahren ins Halbfinale der Bayernliga geführt hat, muss dabei aber auch drei Leistungsträger der vergangenen Jahre ersetzen. Mit Florian Schneider, Julian Riedlinger und Thomas Ochmann hängen gleich drei Gründungsmitglieder der Passauer Footballer ihre Ausrüstung zur Seite. Damit wartet auf Walter die große Herausforderung, diese Schlüsselpositionen adäquat zu besetzen, was, gemessen an der Erfahrung der drei, nicht einfach werden wird.

Die ersten Trainingseinheiten der Seniors machen da aber bereits Hoffnung und spätestens ab nächster Woche werden auch die Studenten wieder zum Team stoßen. Das erste Tryout für die kommende Regionalligasaison ist bereits gelaufen, doch für Intersessierte ist jetzt noch die Möglichkeit einzusteigen. Da die Playoff- und Relegationsspiele in Bayern mittlerweile bereits absolviert sind, steht auch schon fest, dass, vorbehaltlich der Lizensierung, die Munich Cowboys 2 den Aufstieg geschafft haben und die Fursty Razorbacks knapp den Sprung in Liga 2 verpasst haben. So treffen die Pirates in der dritten Liga im nächsten Jahr auf viele bereits bekannte Gegner und wollen an die Erfolge aus dem letzten Saisondrittel 2018 anknüpfen.

Statistik:
Straubing Spiders vs Passau Pirates 18:22
Passau Pirates vs Amberg Bulldogs 55:22
Amberg Bulldogs vs Straubing Spiders 70:0

Spielplan Sonntag 14.10. Schulsportanlage Passau Oberhaus
11:00 Uhr Passau Pirates vs Straubing Spiders
12:30 Uhr Straubing Spiders vs Kümmersbruck Red Devils
14:00 Uhr Kümmersbruck Red Devils vs Passau Pirates

Grandioses Saisonfinale bei den Pirates

Mit einem 35:21 Sieg über die Würzburg Panthers feiern die DJK Eintrachtfootballer den dritten Sieg in Folge

In erster Linie ging es an diesem Sonntag nur noch um die Ehre. Nach dem verlorenen Halbfinalspiel vor zwei Jahren und der unglücklichen Niederlage in Würzburg wollten die Pirates gegen die Mannschaft von Landestrainer Martin Hanselmann unbedingt noch einen Sieg zum Abschluss der Regionalligasaison. Gerade die scheidenden Defensegrößen Florian Schneider, Julian Riedlinger und Thomas Ochmann trugen entscheidend dazu bei, dass Passau am Ende sogar noch auf Platz fünf der Tabelle klettern kann.

Bei hochsommerlichen Temperaturen stieg am vergangenen Sonntag das letzte Heimspiel der Passau Pirates in ihrer ersten Regionalligasaison. Was in den ersten zwei Saisondritteln noch sehr durchwachsen aussah, wurde letzten Endes doch zu einer durchaus erfolgreichen Saison. Bereits mit der ersten Angriffsserie des Nachmittags stellte die Offense unter der Führung von Quarterback Andrew Griffin ihre Durchschlagskraft unter Beweis. Mit einer guten Mischung aus Pass- und Laufspiel dirigierte der Spielmacher seine Angriffsformation über 75 Yards über das Feld. Wie wichtig die Rückkehr von Runningback Thomas Beismann zum Saisonende war bewies dessen 7 Yard Touchdownlauf gleich zum Auftakt. Mit dem Extrapunkt durch Luca Barthmann gingen die Pirates mit 7:0 in Führung.

Auf der Gegenseite schickte Martin Hanselmann den jungen Trenton Jones als Spielmacher auf das Gridiron und der hatte von Beginn an mächtig mit dem Druck der Passauer D-Line zu kämpfen. Mit einem sogenannten „3&out“ schickte Passaus Verteidigung den Würzburger Angriff wieder vom Feld. Aber auch die nächste Angriffsserie der Dreiflüssestädter kam schnell ins Stocken. Auch sie mussten sich nach nur wenigen Spielzügen wieder vom Ball trennen. Ein unglückliches Foul beim Punt schenkte den Gästen dann das Angriffsrecht tief in der Passauer Hälfte. Diese Chance nutzte Trenton Jones um mit einem 20 Yard-Touchdownpass auf Alexander Bloos auszugleichen. Die Pirates schlugen aber postwendend zurück. Von der eigenen 32 Yardlinie passte Andrew Griffin rund 25 Yards auf Luca Barthmann in der Mitte des Feldes, Würzburgs Safety verpasste den Tackle und Barthmann hatte nur noch grünes Feld vor sich. Auch den Extrapunkt verwandelte der Kicker der Pirates souverän und holte die 14:7 Führung zum Ende des ersten Viertels.

Zu Beginn von Abschnitt zwei dominierten vorerst die Verteidigungsreihen ehe die Panthers sich, begünstigt durch Passauer Strafen, sich in der Nähe von Passaus Redzone befanden. Dort stand die Defense um Thomas Ochmann dann aber sicher. Beim Fieldgoaltry aus 26 Yards kam dann der Snap schlecht und Passau übernahm wieder den Ball. Mit einem langen Pass auf Sebastian Krauss standen die Pirates dann vor den nächsten Punkten. Der Fieldgoalversuch von Luca Barthmann ging aber knapp an der linken Stange vorbei. Damit war Würzburg wieder am Zug. Den Gegenangriff stoppte aber Passaus Verteidigung knapp hinter der Mittellinie. D-liner Tobi Gaderbauer schlug den Ball frei und Sebastian Krems sicherte ihn für seine Farben. Mit einem 7-Yard Touchdownpass auf Sebastian Krauss baute dann Andrew Griffin die Passauer Führung auf 21:7 aus. Mit der nächsten Angriffsserie schlugen aber die Panthers zurück. Ein 40 Yard-Touchdownpass von Jones stellte den alten Punkteabstand wieder her. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Spieluhr versuchte Passaus Urgestein Florian Schneider in seinem Abschiedsspiel beim Return noch alles, aber der Weg in die Endzone blieb ihm verwehrt.

Nach der Halbzeitshow der Cheerleader Pirates Brides und einer kurzen Erholungspause hatten die Panthers das erste Angriffsrecht. Die Pirates-Defense, angetrieben von den Passauer Fans, knüpfte aber nahtlos an den Leistungen der Vorwochen an und zwang die Panthers wieder zum Punt. Nur 60 Yards musste die Offense der Freibeuter diesmal zurücklegen ehe Andrew Griffin selbst mit einem 5-Yard Lauf in die Endzone den Pirates erneut eine 14-Punkte Führung bescherte. Den weiteren Verlauf des dritten Viertels waren es aber wieder die Verteidigungsreihen, die auf sich aufmerksam machten und keine weiteren Punkte zuließen.

Erst zu Beginn des letzten Viertels schlugen die Pirates wieder zu. Die Panthers ließen Luca Barthmann in der linken Ecke der Endzone sträflich allein und Griffins Pass kam präzise zur zwischenzeitlichen 35:14 Führung. Als Safety Florian Schneider wenig später dann seine Leistung mit einer Interception gegen Jones krönte war die Messe endgültig gelesen. Der junge US-Spielmacher der Panthers konnte den Abstand mit einem 12 Yard-TD Lauf zwar noch verkürzen, da stand aber schon längst fest, dass die Pirates den direkten Vergleich mit den Unterfranken für sich entschieden haben.

Damit klettern die Pirates, eine Würzburger Niederlage am nächsten Sonntag beim neuen Südmeister Fürstenfeldbruck vorausgesetzt, sogar noch auf Rang fünf der Regionalliga Süd und haben sich damit unter den besten 50 Teams der Republik etabliert.

Entsprechend zufrieden zeigte sich der Passauer Coach beim anschließenden Interview: „Ich bin sehr stolz, wie stark wir die Saison beendet haben. Wir haben am Anfang tolle Spiele geliefert, aber immer knapp verloren. Die Mannschaft hat sich aber nicht hängen lassen, weiter gearbeitet und ist stark zurückgekommen. Darauf können wir für nächste Saison aufbauen.“, so Andrew Griffin.

Eine große Baustelle für die kommende Saison wird aber die Defense werden. Mit Florian Schneider, Julian Riedlinger und Thomas Ochmann treten gleich drei Spieler zurück, die die Verteidigung der Eintrachtler in den letzten Jahren massiv geprägt haben und damit für ihre Nachfolger große Fußstapfen hinterlassen. Erstmal machen die Seniors der Pirates aber eine wohlverdiente Pause bis zur Saisonabschlussfeier im September. Dann stehen im Herbst noch die Spiele der eigenen Jugend an, ehe sich die Vorstandschaft dann mit den konkreten Planungen für 2019 beschäftigen kann.

Statistik:
Passau Pirates vs Würzburg Panthers 35:21 (14:7/7:7/7:0/7:7)
Strafen: Passau 7/60yds, Neu-Ulm 15/150 yds
Punkte Passau: Luca Barthmann 17 (2TD, 5XP), Thomas Beismann 6 (TD), Andrew Griffin 6 (TD), Sebastian Krauss 6 (TD),
Zuschauer: 302